Charity-Konzert mit U2 Bruce Springsteen gibt den Bono

Prominente Riege: Die U2-Mitglieder The Edge und Larry Mullen mit Bruce Springsteen, Carrie Underwood, Kanye West und Chris Martin (v.l.n.r.) Foto: Charles Sykes/Invision/AP

Für einen guten Zweck treten U2 immer auf. Und das sogar ohne ihren außer Gefecht gesetzten Chef Bono: Bei einem Aids-Benefiz-Konzert in New York hat die Band stattdessen einfach mit Bruce Springsteen und Chris Martin gespielt.

New York - U2-Sänger Bono wird zum Hansdampf in allen Gassen, wenn sich Musik für einen guten Zweck einsetzen lässt - und wenn er mal nicht kann, findet er eben hochkarätigen Ersatz: Im November hatte sich der 54-Jährige den Arm bei einem Fahrradunfall verletzt. U2 traten am Montagabend aber dennoch bei einem spontanen Charity-Konzert zum Welt-Aids-Tag auf. Denn Bono engagierte hochkarätigen Ersatz: "Boss" Bruce Springsteen (65, "Born In The USA") und Coldplay-Sänger Chris Martin (37, "Yellow") übernahmen auf dem New Yorker Times Square den Sangespart, wie der "Rolling Stone" berichtet.

Erst um 14.30 Uhr Ortszeit war der Auftritt angekündigt worden. Wenige Stunden später enterten Martin und die verbliebenen drei U2-Mitglieder für zwei Songs die Bühne. Während diese Etappe des Konzerts vor allem Chris Martin in Ekstase zu versetzen schien - "Träume werden wahr!" jubelte der U2-Fan - brachen Minuten später offenbar auch im Publikum alle Dämme: Als Springsteen die Bühne betreten habe, seien die Besucher auf dem Times Square in "komplette Hysterie verfallen", konstatiert der als durchaus Springsteen-freundlich bekannte "Rolling Stone" nüchtern. Die U2-Klassiker "Where The Streets Have No Name" und "I Still Haven't Found What I'm Looking For" intonierte der "Boss".

Auch die Nebenrollen des Charity-Events waren prominent besetzt: Kanye West durfte in zehn Minuten vier Hits abspulen, die lokale Country-Heldin Carrie Underwood mit U2-Gitarrist The Edge jammen. Und für den trockenen Part des regnerischen Abends gab sich Bill Clinton die Ehre: "Wir werden diesen Kampf gewinnen", sagte der frühere US-Präsident mit Blick auf Aids und das HI-Virus.

 

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