Champions-League-Viertelfinal-Rückspiel United mit Rooney, ohne Fellaini

Uniteds Superstar Wayne Rooney tritt trotz eines blauen Zehs an im Rückspiel gegen die Bayern. „Wir sind gut genug, um ins Finale zu kommen“, sagt er.

 

München - Sie kommen nicht, die Journalisten des englischen Regenbogenblatts „Daily Mirror“. Anders als die „Sun“ haben sie es ausgeschlagen, sich für ihre Beleidigung gegenüber Bastian Schweinsteiger („You dirty Schwein“) nach dem Hinspiel in selber Form und Größe zu entschuldigen. Kein Sorry, keine Akkreditierung, so die Ansage des FC Bayern. Fernsehschauen.

Sicher dabei ist dafür Wayne Rooney. Ein blauer Zeh hält den Superstar, Uniteds Lebensversicherung, nicht vom Kicken ab. Das wusste schon Pep Guardiola am Dienstag Vormittag: „Er wird spielen. Hundert Prozent. I bet you a big, big glass of beer“, wettete Pep mit dem englischen Journalisten, den er nach dem Hinspiel noch angeblafft hatte („Look at me, when I’m talking to you“ – „Schau mich an, wenn ich mit Dir rede!“). Eine Bier-Wette, die der Journalist freilich nicht einging. Guardiola: „Die großen Spieler werden spielen und Rooney ist einer der besten Spieler, die ich in meiner Karriere gesehen habe.“

Wie Bayern vor dem Hinspiel verzichtete auch Manchester aufs Abschlusstraining im fremden Stadion, trainierte vormittags zuhause, ehe man um 17.05 Uhr in München landete. „Es ist ein immens wichtiges Spiel für uns gegen eine Top-Mannschaft, aber wir sind selbstbewusst und glauben daran, dass wir das Halbfinale erreichen“, sagt Rooney. „Wir sind gut genug, um bis ins Finale zu kommen. Aber es wird schwer, denn Bayern ist gemeinsam mit Barcelona die beste Mannschaft im Wettbewerb.“

Im Abschlusstraining fehlten indes Marouane Fellaini, der im Hinspiel ohnehin schwach gespielt hatte, und Rafael. Robin van Persie wird erst Ende April wieder fit. Vorne hängt ManUtd also von Rooney ab. Wetten?

 

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