Champions-League-Treffer Rekordjäger Lewy: Statistik zeigt seinen Wert für Bayern

51 Tore in der Champions League: Robert Lewandowski. Foto: Sven Hoppe/dpa

Bayerns Topstürmer zieht mit seinen Treffern gegen Benfica an Thierry Henry vorbei – für Kopfschütteln sorgt Robert Lewandowski trotzdem wieder.

 

München - Neun Mitspieler freuten sich beim 5:1-Sieg gegen Benfica Lissabon über Arjen Robbens Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 – nur einer wirkte überhaupt nicht glücklich: Robert Lewandowski. (Lesen Sie hier: Zwei Mal die Eins für furiose Bayern)

Der Pole hatte auf ein Zuspiel in die Mitte gewartet, stattdessen schoss Robben selbst. Mit erfolgreichem Ausgang. Trotzdem drehte Lewandowski entnervt ab – und sorgte wieder einmal für Kopfschütteln. "Es war ein wichtiges Spiel für unseren Kopf und für unser Selbstbewusstsein. Ich hoffe, es bleibt so, das war jetzt nur ein Spiel", sagte der Pole nach der Partie. (Lesen Sie hier: Das ist der Bayern-Bubi, den Kovac gegen Benfica brachte)

Dass er recht zufrieden klang, lag daran, dass er selbst noch zwei Treffer zum Erfolg beigesteuert hatte: Zweimal per Kopf (36. und 51. Minute), jeweils nach einem Eckball von Joshua Kimmich. Da war der Ego-Ärger nach dem Robben-Tor wieder vergessen. Mit den Treffern 50 und 51 in der Champions League zog Lewandowski in der ewigen Rangliste an Thierry Henry vorbei.

Lewandowski will in Bremen gleich nachlegen

"Das ist ein großartiger Tag für mich. Vielen Dank an mein Fußballidol Thierry Henry, das mich inspiriert hat, meine Träume zu leben", twitterte Lewy, der Rekordjäger. Nur fünf Akteure haben mehr Tore in der Königsklasse, die früher Europacup der Landesmeister hieß, erzielt: Cristiano Ronaldo (121 Tore), Lionel Messi (105), Raúl (72), Karim Benzema (59) und Ruud van Nistelrooy (56).

Platz drei ist für Lewandowski also noch in Reichweite, wenn er weiter so konstant trifft. In dieser Saison sind es für den 30-Jährigen in 18 Pflichtspielen 17 Tore. Weltklasse! Am Samstag in Bremen will er gleich nachlegen. "Wir müssen versuchen, alle Spiele in der Bundesliga zu gewinnen", sagte Lewy. "In der Rückrunde kann alles passieren." Lewandowski träumt noch vom Meistertitel – und von weiteren Bestmarken.

 

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