Champions-League-Träume des Investors Das sagt Löwen-Trainer Runjaic zu Ismaiks Visionen

Der Trainer des TSV 1860 schüttelte dem Investor bei dessen letztem München-Besuch die Hand: Kosta Runjaic (l.) und Hasan Ismaik. Foto: sampics/Augenklick

1860-Trainer Kosta Runjaic hat sich zu den großen Plänen von Investor Hasan Ismaik geäußert - und dadurch auch klargestellt, was er davon hält.

 

München - Die Löwen in der Champions League. Investor Hasan Ismaik hat mit seinen Aussagen in einem Interview wieder einmal bewiesen, dass er noch viel vorhat mit dem TSV 1860 - auch Dinge, die man sich angesichts des aktuellen Mittelmaßes im Fußball-Unterhaus und zuletzt zwei Jahren Abstiegskampf nur schwer vorstellen kann.

Während der Jordanier nicht nur vom Aufstieg, sondern auch von der Königsklasse träumt, bleibt Trainer Kosta Runjaic auf dem Boden. Angesprochen auf Ismaiks Wünsche antwortet Runjaic lapidar: "Für mich sind zum jetzigen Zeitpunkt nur die Trainingswoche und der kommende Gegner interessant: Würzburg. Dazu muss ich die Mannschaft wieder aufrichten, das ist mein Job", sagte Runjaic am Montag.

Da ist noch Luft zur Champions League

In anderen Worten: Der Coach kann mit (realitäts-)fernen Zukunftsträumen nichts anfangen, sondern nimmt sich der gegenwärtigen Situation im Hier und Jetzt an. Und die stellt sich so dar: Nach dem 2:1-Auswärtssieg in Nürnberg haben die Löwen in drei Spielen nur einen Zähler geholt. "Wir haben gegen Union Berlin nicht schlecht gespielt und uns nicht belohnt. Auf St. Pauli geht das Unentschieden in Ordnung, auch vom Spielerverlauf her", analysiert Runjaic.

Der Coach weiß aber, dass die 0:2-Heimpleite gegen Hannover ein Rückschritt war. Nicht nur in der Tabelle auf dem Weg zu Ismaiks Zielen, sondern auch für den Coach hinsichtlich der kurzfristigen Entwicklung seiner Elf: "Diesmal haben wir schlecht gespielt. Hannover ist eine Mannschaft mit Erstliga-Qualität. Der Gegner war überlegen. Das müssen wir schnell abhaken." 

 

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