Champions-League-Finale Rakitic: Auf Schalke verkannt, bei Barca ein Star

Im Duell mit Thomas Müller: Ivan Rakitic (links) bei der 2:3-Niederlage im Rückspiel des Champions-League-Halbfinales in München. Foto: firo/augenklick

Beim FC Schalke 04 verdrängte Ivan Rakitic einst Supertalent Mesut Özil, wurde dann aber von Felix Magath in die Wüste geschickt: Zu langsam, stagniert in der Entwickung. Im Star-Ensemble ist der Kroate Stammspieler.

 

Berlin - Beim FC Schalke 04 dürften sich einige verwundert die Augen reiben.

Wenn am Samstag der FC Barcelona und Juventus Turin im Champions-League-Finale in Berlin aufeinandertreffen, steht auch ein Akteur auf dem Platz, den sie bei den Königsblauen einst weggeschickt hatten.

Ivan Rakitic, 2011 von Felix Magath für etwas mehr als eine Million Euro an den FC Sevilla verscherbelt, ist bei den Katalanen im Mittelfeld nicht mehr wegzudenken. Rakitic ist einer der großen Gewinner in dieser Saison.

Der 27-Jährige hat Urgestein Xavi nach seinem Wechsel im Sommer vom FC Sevilla auf Anhieb aus dem Team verdrängt.

Mit einem großen Aktionsradius überzeugt der in der Schweiz aufgewachsene Kroate im Mittelfeld. Dazu strahlt er mit Schüssen aus der zweiten Reihe auch Torgefahr aus. Auf Schalke hatten sie ihm stets fehlende Robustheit vorgeworfen.

So konnte Rakitic erst nach seinem Wechsel zum FC Sevilla sein Talent voll entfalten. Die Spielweise in Spanien komme ihm entgegen, sagt der Mittelfeldspieler, der mit dem deutschen Torhüter Marc-André ter Stegen gut befreundet ist.

In Sevilla wurde er sogar zum Kapitän ernannt und gewann mit dem Club die Europa League. Sein Wechsel soll Barça 20 Millionen Euro wert gewesen sein. Gut angelegtes Geld.

 

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