Champions-League-Finale Public Viewing nimmt doch noch Fahrt auf

Fans lassen es beim Champions-League-Finale des FC Bayern gegen Dortmund rund um den Marienplatz krachen. Die Bilder Foto: Petra Schramek

Ob die Terrorwarnungen der Grund waren oder doch nur der Regen? Die Fanmeilen in München haben sich am Finalsamstag nur langsam gefüllt – dann aber wurde richtig gefeiert.

München –  Kurz vor dem Anpfiff herrschte Party-Stimmung in der Allianz Arena, beim größten Public Viewing der Stadt. Fahnen und Schals wurden geschwenkt, Sprechchöre angestimmt, das Bier floss in Strömen. Ohrenbetäubender Jubel war dann beim Anpfiff zu hören. Rund 45 000 Menschen verfolgten in dem Stadion das Champions League-Finale im Londoner Wembley Stadion auf Leinwänden verfolgen. Auf dem Rasen lag der „Schal des Südens“, ein rund 1,6 Kilometer langer Fanschal, den rund 2000 Bayern-Fans zur Unterstützung ihrer Mannschaft im fernen London gestrickt hatten.

Auch auf der Theresienwiese, wo mehr als 40 000 Fußball-Anhänger Karten für das Public Viewing des Spiels zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund gekauft hatten, waren am Nachmittag erst nur einige wenige Fans versammelt. Sie verfolgten die Vorberichterstattung auf drei großen Leinwänden.

Kein Vergleich zum „Finale dahoam“ im vergangenen Jahr, als tausende den ganzen Tag über bei schönstem Wetter draußen feierten. In der Münchner Innenstadt war allerdings die Finalbegeisterung schon tagsüber nicht zu übersehen und auch nicht zu überhören.

Fans stimmten vor dem Rathaus auf dem Marienplatz, in der U-Bahn und an allen Ecken und Enden „Bayern“-Sprechchöre an, geschätzt jeder Dritte in der Fußgängerzone hatte sich in seine Fan-Kluft geworfen – auch zahlreiche Verkäufer in den Geschäften. Wer noch nicht über Trikot und Schal verfügte, deckte sich noch in letzter Minute ein. Vor dem Fanshop in der Fußgängerzone bildete sich eine Schlange.

 

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