Champions League-Finale Polizei rechnet mit 400 Problemfans

So friedlich war der Polizeieinsatz nach dem Einzug des FC Bayern ins Finale der Champions League. 2.500 Polizisten werden beim Endspiel gegen Chelsea im Einsatz sein. Foto: dpa

Mit 400 Problemfans rechnet die Münchner Polizei zum Champions-League-Finale. Auch englische Polizisten werden unterstützen; 80 gewalttätigen Chelsea-Fans wurde ganz die Ausreise verboten.

München - Die Münchner Polizei stellt sich auf einen Großeinsatz beim Champions-League-Finale zwischen dem FC Bayern und dem FC Chelsea an diesem Samstag ein. Mit Ausschreitungen rechnen die Beamten zwar nicht. „Dennoch gehen wir davon aus, dass etwa 400 Personen ein unsoziales Verhalten an den Tag legen werden“, sagte Polizeivizepräsident Robert Kopp am Montag.

80 gewalttätigen Chelsea-Fans sei die Ausreise nach Deutschland von den englischen Behörden verboten worden. Insgesamt rechnet die Polizei mit 25 000 bis 30 000 Besuchern aus England. Die Münchner Polizei wird mit mehr als 2000 Beamten im Einsatz sein, um in der ganzen Stadt für Sicherheit zu sorgen.

Konzentrieren wird die Polizei ihren Einsatz laut Kopp aber auf fünf „Hot Spots“, zu denen neben der Allianz Arena als Austragungsort auch die Public-Viewing-Plätze im Olympiastadion und auf der Theresienwiese gehören. Unterstützung erhalten die Münchner Beamten von der bayerischen Bereitschaftspolizei, der Bundespolizei sowie von Beamten aus Baden-Württemberg und einigen Polizisten aus England, die in ihrer Landesuniform unterwegs sein werden.

Die Polizei warnte Fans davor, gefälschte Tickets zu kaufen. Für das Spiel in der Arena, sowie für die Public Viewings im Olympiastadion und der Theresienwiese seien bereits alle Karten ausverkauft. „Wer jetzt noch Tickets kauft, kann Betrügern leicht zum Opfer fallen“, sagte Kopp.

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