Champions League am Dienstag Bayern-Coach Guardiola pokert: Rätsel um Trio

Gegen Werder Bremen saß er mit dickem Fuß 90 Minuten auf der Bank. In der Champions League ist Bayern-Wirbler Douglas Costa - hier mit Trainer Pep Guardiola - wohl wieder bereit. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Bayern-Trainer Pep Guardiola lässt sich nicht in die Karten schauen und legt sich nicht fest, ob er seine zuletzt pausierenden Stars Costa, Coman und Martinez gegen den FC Arsenal bringt.

London - Einen Tag vor dem Champions-League-Spiel des FC Bayern beim FC Arsenal hat Pep Guardiola die Einsätze von Douglas Costa, Kingsley Coman und Javi Martinez offen gelassen.

Man müsse das Abschlusstraining und einen letzten Test am Spieltag abwarten, sagte Guardiola am Montag. Das Trio war gegen Bremen nicht zum Einsatz gekommen, trotzdem aber mit nach London gereist, wo die Münchner am Dienstag (20.45 Uhr im AZ-Liveticker) wieder einmal auf das Team um Per Mertesacker und Mesut Özil treffen.

Am Spieltag nach dem Mittagessen werde man über die Startelf entscheiden, sagte der spanische Starcoach. Beim Aufwärmen des Abschlusstrainings, von dem nur die Anfangsphase für Medienvertreter offen war, absolvierten Martinez und Coman anfänglich abseits der Teamkollegen ihre Übungen.

Costa war beim Kreisspiel mit den zuletzt eingesetzten Akteuren sofort dabei, dort stießen dann aber auch die anderen beiden Kollegen hinzu. Fragen zu seiner Zukunft mochte Guardiola, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft, am Montagabend nicht im Detail beantworten.

Der Verein wisse über alles Bescheid, sagte der Trainer. "Wir sind hier, um morgen Champions League zu spielen."

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hatte sich vor dem Abflug optimistisch gezeigt, dass der Spanier länger als 2016 beim Klub bleibt.

Nach zwei Bayern-Siegen zum Auftakt erwartet Guardiola ein verbissenes Schlusslicht FC Arsenal. Wenn die eigene Mannschaft null Punkte hätte, würde sie aggressiv und wie Tiere kämpfen, sagte Guardiola. "Arsenal wird von Anfang an versuchen, Druck zu machen. Darauf müssen wir uns einstellen."

 

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