Champions-League-Achtelfinale Spielanalyse: Zufriedene Bayern - Wenger enttäuscht

Die Bayern sind zufrieden mit ihrer Leistung in London. Arsenal Trainer Wenger natürlich enttäuscht über das Ergebnis, aber dennoch sieht er eine cahnce für seine Mannschaft im Rückspiel. Foto: dpa

Der Bayern München bezwingt Arsenal London klar mit 2:0. Die Sieger sind zufrieden mit ihrer Leistung, Londons Trainer Wenger ärgert sich ein wenig über die Rote Karte.

 

London - Ein zufriedener Bayern-Trainer nach dem Sieg gegen London im ZDF und Arsenal-Coach Arsene Wenger, der seine Mannschaft trotz Niederlage nicht aufgibt für das Rückspiel.

Pep Guardiola zum Spiel: „Ein großes Ergebnis auf einem schwierigen Feld gegen eine schwierig zu spielende Mannschaft. Wir haben eine sehr gute Möglichkeit, ins Viertelfinale zu kommen und mit unseren tollen Fans werden wir das auch schaffen.

„Nur die ersten zehn Minuten waren nicht gut. Um gut zu spielen, braucht man den Ball. Die ersten 15 Minuten hatten wir ihn nicht, haben ihn zu schnell weggegeben. Da muss man mehr kämpfen, um den Ball zu bekommen. Es ist eine Sache der Persönlichkeit: den Ball haben zu wollen, darum geht’s. Wir sind keine Kontermannschaft. Wir haben nicht die Physis, um das zu schaffen. Wir müssen den Ball immer haben. Ohne den Ball geht gar nichts.“

„Der verschossene Elfmeter war der Knackpunkt. Und dann: Elf gegen Zehn, das war für Arsenal nicht leicht. Wir hatten dann viel Geduld. Der Rest war ganz gut.“

Zu Tonie Kroos: „Kroos hat auf einem sehr, sehr hohem Niveau gespielt. Wirkliches Champions-League-Niveau.“

Zur möglichen Verlängerung: „Das wollen wir alle, der Verein, er auch, da bin ich mir ganz sicher.“

Zum Rückspiel: „Letztes Jahr hatte Bayern ein besseres Ergebnis und musste trotzdem sehr leiden. In den letzten Minuten kann immer viel passieren. Wenn wir nicht schaffen, mit dem Kopf zu arbeiten und zu begreifen, das Ergebnis zu verteidigen, werden wir eliminiert.“

Oliver Kahn: „Die Mannschaft ist erfahren genug, das 2:0 ist eine hervorragende Ausgangsposition. Das letztjährige Rückspiel ist lange her, da hat die Mannschaft längst ihre Lehren draus gezogen.“

Arsene Wenger zu der Roten Karte: „Das ist die Regel, die kann ich nicht ändern.“

Zu Arjen Robben: „Das ist ein bisschen Erfahrung. Ich habe ihm nur gesagt, dass er mehr daraus gemacht hat, als da wirklich war. Aber so ist das Spiel.“ Spiel? „Wir hätten in den ersten 15 Minuten drei Tore schießen müssen. Dann haben wir einen Spieler verloren, den Torwart verloren, keine Auswechslungen mehr. Das war zu viel für uns.“

Zum Rückspiel: „Sie haben Schwächen gezeigt, die wir ausnutzen können. Aber im Moment sind wir enttäuscht, weil wir ein großes Spiel verloren haben.“

Arjen Robben: „Das war nur ein Spiel. Wir haben noch das Rückspiel, das haben wir letztes Jahr verloren. Da wartet noch ein schweres Spiel. Sie waren viel besser, haben uns eigentlich überlaufen die ersten 15 Minuten. Zum Glück hält Manuel den Elfmeter. Danach haben wir es besser gemacht.“ „Die Rote Karte war dann ein Schlüsselpunkt im Spiel. Ich habe die Szene noch nicht gesehen. Toni spielt super hinter die Verteidigung, ich bin früher dran, nehme ihn an, danach läuft er voll in mir rein, da ist Kontakt, ich gehe zu Boden.

Elfmeter ganz klar, über Rot kann man diskutieren. Ich habe den Ball ehrlich gesagt nicht mehr gesehen.“ „Noch nichts Viertelfinale. Sehr viel Respekt vor diesem Gegner. Die sind gut, das haben wir die erste Viertelstunde gesehen, wir sind gewarnt.“

 

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