Cassalette berichtet von Besuch Laut Ismaik: Löwen dürfen Wolf-Einnahmen reinvestieren

Haben jede Menge Arbeit vor sich: Manager Oliver Kreuzer und Präsident Peter Cassalette (rechts). Foto: sampics/Augenklick

Nach dem Besuch von Peter Cassalette beim 1860-Aufsichtsratsvorsitzenden Hasan Ismaik lobt der Löwen-Präsident die "positive Gesprächsatmosphäre" in Abu Dhabi. Doch ob und welche Erfolge wirklich erzielt werden konnten, bleibt unklar.

 

München - Lange hat es gedauert, ehe Resultate aus der Reise von Löwen-Präsident Peter Cassalette nach Abu Dhabi bekannt gegeben wurden. Am Dienstag veröffentlichte der TSV 1860 nun eine Pressemitteilung, die über die zwei Gespräche zwischen Cassalette und Investor Hasan Ismaik Auskunft gibt.

"Die Gespräche fanden in einer sehr angenehmen und positiven Atmosphäre statt. Ganz aktuell haben wir uns über den Transfer von Marius Wolf unterhalten. Er hat sich damit einverstanden erklärt, dass wir diese Transfereinnahmen reinvestieren können", berichtete Cassalette darin.

Cassalette und Ismaik vereinbaren Stillschweigen

Etwa 1,5 Millionen Euro wären das, die den Sechzgern damit zur Verfügung stünden. Geld, das dringend her muss, denn: Mit neuen Spielern ist der TSV 1860 offenkundig längst in Verhandlungen, musste sie bislang hinhalten. Jedoch ist bislang auch unbekannt, ob die von Ismaik versprochene eine Million Euro für Winter-Transfers angekommen ist.

Bisher blieb das unbekannt, weil: "Über alle anderen Inhalte haben wir Stillschweigen vereinbart", erklärte Cassalette. "Denn wir sind uns alle einig, dass es im Moment einzig darauf ankommt, alle Kräfte für den Sport zu bündeln." Somit ist nicht klar, wie viel finanzielle Unterstützung die Löwen von Ismaik letztlich wirklich bekommen.

50+1-Regel "ein wesentliches Thema" für Ismaik

Lediglich gebe es von Ismaik die "Zusage, die Löwen auch künftig zu unterstützen."

Ein anderes Thema der Gespräche war die 50+1-Regel. Der Verein habe verstanden, dass das für Ismaik "ein wesentliches Thema" sei. Deshalb will der TSV 1860 an der Diskussion beteiligen, wenn das Thema bei der DFL aufkommt.

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Ismaik selbst sorgt derweil im Hintergrund mit einem aktuellen Facebook-Post für weitere Unruhe: "Die anhaltende negative Berichtserstattung über die Löwen dient den Interessen mancher Vereine, von denen wir wissen und auch anderer, die uns nicht bekannt sind."

 

Die anhaltende negative Berichtserstattung über die Löwen dient den Interessen mancher Vereine, von denen wir wissen...

Posted by Ismaik1860 on  Dienstag, 12. Januar 2016
 

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