Cash-Trapping-Masche Geldautomaten manipuliert: Drei Festnahmen

Die Täter manipulierten etliche Geldautomaten. (Symbolbild) Foto: dpa

Die Polizei konnte drei Betrüger fassen, die in der Ludwigsvorstadt Geldautomaten manipuliert haben. Das Vorgehen nennt sich Cash-Trapping – so funktioniert die dreiste Masche.

Ludwigsvorstadt - Cash-Trapping: So bezeichnet man eine bestimmte Form von Geldautomaten-Manipulation. Dabei bringen die Täter eine Blende über den Ausgabeschächten an, sodass das Geld nicht ausgegeben wird. Jedoch bleiben die Scheine an der Blende hängen – später wird diese von den Betrügern mit dem darin klebenden Geld abgenommen.

Mit dieser Masche wurden seit dem 29. Juni mindestens zehnmal Geldautomaten manipuliert – sämtliche Taten ereigneten sich südlich des Hauptbahnhofs. Weil sich die Delikte gehäuft haben, hat die Polizei München Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Am vergangenen Mittwoch waren die Beamten dann erfolgreich: Zivilkräfte konnten nach zwei weiteren Cash-Trapping-Fällen drei Tatverdächtige festnehmen. Im Rahmen der Ermittlungen konnten die Beamten auch umfangreiche Tatmittel sicherstellen.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um 18, 22 und 28 Jahre alte Rumänen. Der 18- und der 28-Jährige legten in ihren Vernehmungen umfangreiche Geständnisse ab, während sich der 22-Jährige nicht zu den Straftaten äußern wollte. Am Donnerstag erging gegen alle drei Männer Haftbefehl.


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