"Cash-Trapping" Manipulation am EC-Automaten: Täter geschnappt

"Cash Trapping": Miese Masche am EC-Automat (Symbolbild) Foto: dpa

Der Polizei sind zwei Männer ins Netz gegangen, die mit einer simplen aber miesen Masche EC-Automaten manipuliert haben. So funktioniert das "Cash Trapping".

 

München - Die Methode ist einfach aber effektiv. "Cash Trapping" nennt sich eine Masche, mit der zwei Männer am Samstag versucht haben, Geld am EC-Automaten abzuzocken. Was dafür nötig ist: Eine Metallschiene und etwas Klebeband.

Am Samstagnachmittag ging bei einer Bank in der Clemensstraße ein Alarm aufgrund des so genannten „Cash- Trapping“ ein. Einer Streife der örtlich zuständigen Polizeiinspektion (Schwabing) fielen in der Nähe der Bank zwei Männer auf, die sich verdächtig verhielten, wie die Polizei berichtet.

Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich um einen 22-Jährigen und einen 26-Jährigen handelte. In ihrem Fahrzeug wurden Aluschienen und anderes Beweismaterial sichergestellt.

So funktioniert das  „Cash-Trapping“: Mit Hilfe einer Alublende und einem Klebeband wird der Geldausgabeschlitz blockiert und der Kunde kann im Fall einer Abhebung nicht an sein Geld gelangen. Verlässt der Kunde dann irgendwann die Bank, kommen die Täter zurück und entnehmen nach Abnahme der Blende das Geld.

Ersten Ermittlungen zufolge kommen die beiden Täter für weitere Fälle von „Cash-Trapping“ in Betracht. Zudem war der Pkw der Rumänen nach einem Diebstahl zur Fahndung ausgeschrieben. Der Ermittlungsrichter erließ inzwischen Haftbefehl. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

So schützen Sie sich:

  • Kontrollieren Sie, bevor Sie Geld an einem Automaten abheben, ob dieser manipuliert wurde.
  • Sollten Sie verdächtige Feststellungen an einem Geldautomaten machen, verständigen Sie sofort über 110 die Polizei und rufen Sie die Servicenummer der jeweiligen Bank an.
  • Entfernen Sie sich nicht vom Geldautomaten und warten Sie auf das Eintreffen der Polizei.
 

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