Café in der Kapuzinerstraße Geschätzte Bohne

Eigenröstung: Inhaber Andreas Postrach in seinem Café Gang und Gäbe in der Kapuzinerstraße. Foto: Daniel von Loeper

Gang und Gäbe, hier kommt hausgerösteter Kaffee auf den Tisch, Die Auswahl der Sorten kann sich sehen lassen.

 

Isarvorstadt - Kaffee ist nicht gleich Kaffee und ein Café ist nicht gleich ein Café. Vor wenigen Wochen hat in der Kapuzinerstraße das Kaffeehaus Gang und Gäbe eröffnet und schon beim Blick durch das Fenster des Ladens wird deutlich, dass hier Kaffee eine ganz besondere Bedeutung hat.

Das Café ist puristisch und modern eingerichtet, wirkt aber dennoch einladend und durchaus gemütlich. Der Duft von frischem Kaffee tut da sein Übriges dazu. Im hinteren Bereich des Cafés steht eine riesige Röstmaschine keineswegs nur zur Zierde herum, hier röstet Inhaber Andreas Postrach zweimal die Woche die Bohnen für seinen Kaffee selbst.

Kaffee ist die große Leidenschaft des gelernten Hotelfachmanns. Früher lebte Postrach in Ecuador und arbeitete dort in einer Kooperative für Kaffee. Seitdem sieht er Kaffee in einem ganz anderen Licht. „Naturprodukte wie Kaffee sollte man immer besonders wertschätzen“, erklärt Postrach. Es sollte gang und gäbe sein, könnte man auch sagen und so ist eben auch der Name für das Café entstanden.

Für viele ist Kaffee lediglich eine schwarze Brühe, die morgens irgendwie wachmachen soll. Solchen Kaffee wird es im Gang und Gäbe eher nicht geben. Hier achtet der Inhaber nicht nur auf die Qualität seines Kaffees, sondern auch darauf, wo der Kaffee herkommt. „Der direkte Kontakt zum Kaffeebauer ist mir wichtig. Genauso wie gute Arbeitsbedingungen vor Ort“, erklärt Postrach.

Auf einer alten Schultafel hinter der Theke findet sich eine Übersicht über das ziemlich umfassende Kaffee- und Getränkeangebot.

Im Gang und Gäbe gibt es halt nicht einfach nur Kaffee, hier hat der Gast die Wahl, wie und mit welcher Bohne sein Kaffee zubereitet werden soll. Die Auswahl reicht von Espresso (klein 1,80 Euro) über Filterkaffee (klein 2,80 Euro) bis zu unterschiedlichen Sorten an Cappuccino (klein 2,80 Euro) und Kaffee aus der Frenchpress (3,80 Euro).

Natürlich kann der Gast den gerösteten Kaffee im Gang und Gäbe auch kaufen und ihn sich dann zu Hause zubereiten. Ob das Heißgetränk allerdings dann genauso schmeckt wie im Café, ist nicht garantiert. Kaffee ist eben doch nicht gleich Kaffee – und die Zubereitung hat einen maßgeblichen Einfluss auf das Ergebnis.

gang-und-gaebe.com, Kapuzinerstraße 12, Tel.: 55 27 83 43, Mo, Mi sowie Do von 8–17 Uhr und Dienstag bis Freitag von 12–17 Uhr

 

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