BVB verliert 1:2 gegen Zenit St. Petersburg Dortmund verliert sich ins Viertelfinale

Dank eines Kopfballtreffers von Sebastian Kehl und des 4:2 im Hinspiel kommt Dortmund trotz der 1:2-Niederlage gegen Zenit St. Petersburg weiter.

 

Dortmund - Das war eine eher schwere Geburt: Borussia Dortmund steht trotz der 1:2-Heimniederlage im Rückspiel des Champions-League-Achtelfinale gegen Zenit St. Petersburg im Viertelfinale der Champions League. Das 4:2 im Hinspiel reichte den Borussen zum Weiterkommen.

Es war eine recht zähe Angelegenheit in Dortmund. Die Russen spielten zwar deutlich besser und aggressiver als im Hinspiel und gewannen das Spiel auch verdient. Doch richtig zittern ums Weiterkommen mussten die Borussen auch wieder nicht.

Nur nach dem Führungstreffer durch Zenit-Superstar Hulk (16.) musste man sich Sorgen um die Borussen machen, die das Spiel in den folgenden Minuten ziemlich aus der Hand gaben. Doch noch vor der Pause gelang Sebastian Kehl per Kopf der Ausgleich (38.). Zenit hätte nun wieder drei Treffer erzielen müssen, um doch noch ins Viertelfinale zu kommen. 17 Minuten vor Schluss machte nach einem Abwehrfehler von Mats Hummels José Rondon mit einem Flugkopfball knapp über der Grasnarbei aber nur noch das 2:1.

Also jubelten am Ende die erschöpften Gelbschwarzen. Sie hatten zwar nicht wirklich gut gespielt, vor allem spielerisch viel Luft nach oben gelassen. Aber sie hatten gekämpft. Bitter aber für Dortmund: Bald-Bayer Robert Lewandowski sah seine dritte Gelbe Karte in der Champions League und wird im Hinspiel fehlen. „Das war kein perfektes Spiel, aber wir sind weiter. Wir wissen, dass wir besser spielen können", sagte Lewandowski.

Auch wegen des Stürmers hatte Ottmar Hitzfeld, Ex-Coach und einst Champions-League-Sieger mit Dortmund und Bayern, vor der Partie bei Sky die BVB-Bosse kritisiert. „Generell muss Dortmund auch mal versuchen, einen Star zu halten und rechtzeitig die Verträge verlängern oder vielleicht auch mal dem Spieler ein paar Millionen mehr geben, bevor man nachher groß investieren muss“, sagte er. Lewandowski sei ein „absolut perfekter Spieler“, es müsse ja was dahinter stecken, wenn „Bayern so viel Geld ausgibt“, so Hitzfeld. Doch der BVB hätte mehr Mut zum Risiko haben müssen. „Dortmund hat circa 50 Millionen Gewinn gemacht und Bayern glaube ich nur 15 Millionen Gewinn. Also von daher hätte man ja auch in die Spieler investieren können. Man kann ja auch mal überlegen, wie könnte man die Mannschaft besser machen“, so Hitzfeld.

 

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