"Bunte"-Chefin sagt Servus Hubert Burda gibt Abschiedsdinner für Patrica Riekel

Mit einem Dinner bei sich zu Hause hat Verleger Hubert Burda Patricia Riekel verabschiedet. Mit dabei auch zahlreiche prominente Freunde und Weggefährten. Die Bilder. Foto: API/Michael Tinnefeld

Nach 20 Jahren und mehr als 1000 Ausgaben sagt die "Bunte"-Chefin Patricia Riekel Servus – „total gerührt und bewegt“. Verleger Hubert Burda gibt bei sich zu Hause ein Dinner für seine langjährige Angestellte. Mit dabei natürlich zahlreiche Promis.

München - Es soll Menschen gegeben haben, Promis und Leser, die das nicht für möglich halten konnten. „Bunte“ ohne Patricia Riekel. Denn Patricia Riekel war „Bunte“. Und „Bunte“ war sie. Freundlich, unterhaltsam, nie böse oder unter der Gürtellinie. Jeden Donnerstag lächelte die Journalistin mit dem XL-Pony einen sanft an, ordnete im Vorwort die Welt zwischen BabsTilSchweiniClooneyBrangelina etwas ein.

Seit gestern ist damit Schluss. Nach 20 Jahren und mehr als 1000 Ausgaben hört Riekel als Chefin auf (und bleibt Herausgeberin). Ein stilles Servus gab es nicht. Im Gegenteil: Ab 11 Uhr wurde für die Übermutter der Stars und Sternchen gesungen, geredet, gelobt. Burda-Vorstand Philipp Welte: „Heute ist kein Tag des Abschieds, sondern ein Tag der Dankbarkeit, des Respekts und der tiefen Verbundenheit mit einem besonderen Menschen.“

Verleger Hubert Burda betonte: „Ich danke Ihnen, Patricia, das ist auch in meinem Leben eine große Zäsur.“ Die Redaktion stimmte mit Vicky Leandros zu „Theo, wir fahr’n nach Lodz“ ein: „Patricia, du bist der Hit“ („In unseren Herzen bleibst du hier, denn ,Bunte’ ist ein Teil von dir“), was auch ihren Liebsten Helmut Markwort („Focus“) amüsierte.

"Die 'Bunte'-Redaktion ist eine Art Familienbetrieb"

Peter Maffay überreichte einen Bambi („Kreativität“), Promis grüßten via Video undundund. Und Riekel? „Ich bin total gerührt und bewegt“, sagte sie. „Die ,Bunte’- Redaktion ist eine Art Familienbetrieb. Wo man diskutiert, streitet, sich wieder versöhnt. Es ist dieses Gefühl des Vergnügens, das wir alle an der Arbeit haben.“

Am Abend gab Hubert Burda bei sich zu Hause noch ein Dinner für Riekel und viele ihrer prominenten Freunde und Wegbegleiter. Unter den Gästen waren neben Vorständen, Geschäftsführern und Chefredakteuren des Hauses auch Staatsministerin Beate Merk, Verleger Dirk Ippen, Maria Furtwängler, Corry Müller-Vivil, Nina Ruge, Barbara Becker, Vicky Leandros, Fürstin Alexandra Fugger-Babenhausen, Veronica Ferres, Regine Sixt und Fritz Wepper.

 

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