Bundestagswahl 013 Wahlbeteiligung in Bayern bis zum Mittag etwas schwächer

Bundestagswahl 2013: Die Bilder aus Bayern und dem Rest Deutschlands Foto: dpa

Der Bundestags-Wahlkampf ist vorbei, jetzt haben die Wähler das Wort - doch deren Interesse ist in Bayern bislang geringer als vor vier Jahren. Mit Spannung wird erwartet, ob die CSU an ihren Erfolg bei der Landtagswahl anknüpfen kann.

 

München – Die Bundestagswahl hat in Bayern am Vormittag weniger Menschen in die Wahllokale gelockt als 2009. In den größeren Städten des Freistaats lag die Wahlbeteiligung bis zum Mittag noch etwas niedriger als bei der Bundestagswahl vor vier Jahren – damals hatten am Ende so wenige Bayern abgestimmt wie nie zuvor. Allerdings dürften viele Wähler ihr Kreuz schon vorab gemacht haben: Die Wahlämter berichteten von einem Plus bei der Briefwahl.

In München gaben bis 12.00 Uhr laut einer Stichprobe 16,2 Prozent der Wähler ihre Stimme in einem Wahllokal ab, 2009 waren es zur gleichen Zeit schon 18,5 Prozent. In Nürnberg lag die Wahlbeteiligung einschließlich Briefwahl bei 26,4 Prozent, zwei Prozentpunkte unter dem Niveau von 2009. Erfahrungsgemäß ist der Andrang am Vormittag in der Regel schwächer, die meisten Wähler machen ihr Kreuz erst am Nachmittag.

Bei der Bundestagswahl 2009 hatte die Wahlbeteiligung in Bayern am Ende einen Negativ-Rekord von 71,6 Prozent erreicht. Damit lag der Freistaat allerdings immer noch etwas über dem Bundes-Durchschnitt.

In Bayern wird insbesondere mit Spannung erwartet, ob die CSU an ihren Triumph bei der Landtagswahl am vergangenen Sonntag anknüpfen kann und ob die FDP im Freistaat nun mehr als fünf Prozent der Stimmen holt. Die Bundestagswahl vor vier Jahren war für CSU und SPD ein Desaster gewesen: Die CSU hatte im Freistaat lediglich 42,5 Prozent geholt, die SPD nur 16,8 Prozent.

 

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