Bundespolizei warnt eindrücklich Alex-Zug bleibt liegen: Fahrgäste marschieren auf die Gleise

Auch wenn ein Zug außerplanmäßig stehen bleibt, sind die Gleise nur auf Aufforderung des Personals zu betreten. Foto: Bundespolizei

In Lebensgefahr brachten sich Reisende am Sonntagnachmittag. Ihr Zug war kurz vor Pasing liegengeblieben. Doch anstatt zu warten, betätigten die Fahrgäste den Nothalt und liefen auf die Strecke.

 

München - Kurz vor 15 Uhr war der Zug zwischen den S-Bahnhaltepunkten Leienfelsstraße und dem Bahnhof Pasing wegen einer defekten Lokomotive auf freier Strecke zum Liegen gekommen. Einige Reisende betätigten daraufhin den Nothalt, öffneten die Türen und verließen anschließend den stehenden Zug, sie wollten über die Gleise zum Bahnhof laufen

Nach rund einer Stunde konnte ein Ersatzlok den Zug nach Pasing ziehen, dort konnten die rund 250 im Zug verbliebenen Reisenden ihre Fahrt fortsetzen – weil aber die Strecke wegen der zuvor Ausgestiegenen gesperrt wurde, kam es zu Verspätungen im gesamten Bahnbetrieb.  

Durch Leichtsinn in Lebensgefahr begeben

Die Bundespolizei warnt davor, bei haltenden oder stehengebliebenen Zügen nach Betätigung des Nothaltes die Türen zu Öffnen und sich in den Gleisbereich zu begeben! Wer glaubt, die eigenen Gefahren einschätzen zu können, vergisst meist, dass auch andere Reisende offene Türen nutzen, um auszusteigen. Dabei ergibt sich nicht nur die Höhe vom Waggon zum Gleisbereich eine oft bedrohliche Situation, sondern vor allem durch den Zugverkehr im Gleisbereich eine ganz erhebliche Lebensgefahr!

Die Bundespolizei bittet Reisende in Zügen oder S-Bahnen stets das Eintreffen von Einsatzkräften abzuwarten und den Anweisungen des Zugpersonals Folge zu leisten.

 

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