Bundesliga-Aufsteiger RB Leipzig: Embolo kein Thema mehr

Der gebürtige Kamerumer Breel Embolo hat seit 19. Februar 2015 die Schweizer Staatsbürgerschaft. Foto: firo/Augenklick

Bundesliga-Aufsteiger RB Leipzig war bereit, bis zu 20 Millionen Euro Ablöse für den gebürtigen Kameruner zu zahlen - jetzt zieht er sich angesichts namhafter Konkurrenz im Ringen um Breel Embolo zurück.

 

Leipzig - RB Leipzig ist aus dem Poker um den Schweizer Nationalspieler Breel Embolo ausgestiegen.

Der Bundesliga-Aufsteiger hat nach einem Bericht der "Leipziger Volkszeitung" sein Angebot für das 19 Jahre alte Offensivtalent vom FC Basel zurückgezogen. Embolo, der derzeit bei der EM in Frankreich für die Schweizer Nationalmannschaft aktiv ist, lag eine konkrete Offerte des Klubs vor.

Der ambitionierte Erstligist war demnach bereit, bis zu 20 Millionen Euro Ablöse für den gebürtigen Kameruner und etwas über drei Millionen Euro Gehalt pro Jahr zu bezahlen. Auch Manchester United mit Coach José Mourinho soll an dem Stürmer interessiert sein.

"Wir haben gestern Abend sowohl den Beratern von Breel Embolo als auch den Offiziellen vom FC Basel mitgeteilt, dass wir an einem Transfer nicht mehr interessiert sind", sagte RB-Sportdirektor Ralf Rangnick.

Embolo: Lob von Pogba

Embolo feierte am Sonntagabend mit den Schweizern den Einzug ins EM-Achtelfinale. "Ich komme aus einer Verletzung, die mich fast die EM gekostet hätte. Von daher bin ich zufrieden", zitierte ihn der "Blick" nach dem 0:0 gegen Gastgeber Frankreich.

Der gebürtige Kameruner hatte sich lange mit einer entzündeten Patellasehne herumgeplagt und freute sich nach dem Spiel über Lob aus berufenem Munde.

"Wenn Du dann noch Lob von Spielern bekommst, zu denen du aufschaust, dann ist das schon ganz besonders", erklärte er mit Blick auf Juventus-Superstar Paul Pogba: "Er hat mich auf dem Feld gelobt. Er sagte mir, ich sei körperlich sehr stark."

 

0 Kommentare