Buben (7, 10) missbraucht Erfolgreiche Fahndung: Kinderschänder in Hotelzimmer gefasst!

Nur wenige Stunden nach Veröffentlichung der Fahndungsfotos wurde der Gesuchte gefasst. Foto: BKA/dpa/AZ

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main suchte am Montag per Öffentlichkeitsfahndung nach einem Mann, der zwei Buben mehrfach sexuell missbraucht haben soll. Bereits wenige Stunden später konnte die Polizei die Festnahme vermelden.

Frankfurt am Main/Wiesbaden - Update vom 27. März: Wie das Bundeskriminalamt (BKA) am frühen Dienstagmorgen via Twitter mitteilte, konnte die Polizei den Gesuchten festnehmen. Weitere Informationen von offizieller Seite sollen im Laufe des Tages folgen.

Festnahme in der Nacht: Kinderschänder versteckt sich in Krefelder Hotel

Nach Informationen der BILD-Zeitung handelt es sich bei dem Mann um einen 45-jährigen Taxifahrer aus Viersen (Nordrhein-Westfalen). Ein ehemaliger Kollege soll den Gesuchten auf den Fahndungsfotos erkannt haben. Nachdem die Ermittler mehrere übereinstimmende Hinweise erhalten haben, stürmten Einsatzkräfte die Wohnung des Mannes. Doch der Gesuchte war bereits auf der Flucht. Laut BILD erfolgte die Festnahme dann in der Nacht in einem Krefelder Hotel (rund 20 Kilometer von Viersen entfernt). Der Kinderschänder soll bei seiner Festnahme keinen Widerstand geleistet haben. Am Dienstag wird er dem Haftrichter vorgeführt.


Ursprungsmeldung vom 26. März: Am Montagmorgen hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt Wiesbaden eine Öffentlichkeitsfahndung herausgegeben. Gesucht wird nach einem etwa 40 bis 45 Jahre alten Mann, der des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern sowie der Herstellung von kinderpornografischen Schriften verdächtigt wird.

Kinderpornos nach Missbrauch im Internet verbreitet

Seit Oktober 2014 soll der Unbekannte einen etwa 10- und einen etwa 7-jährigen Jungen in mehreren Fällen (schwer) sexuell missbraucht und anschließend die Bild- und Videodateien vom Missbrauch im Internet verbreitet haben. Weitere Opfer vor oder nach dem besagten Zeitraum können die Ermittler nicht ausschließen. Ingesamt gibt es 3.800 Bild- und Videodateien – unzählige davon stellte er ins Darknet.

Nachdem die bisherigen Ermittlungen nicht zur Identifizierung des Tatverdächtigen geführt haben, wurde nun eine Öffentlichkeitsfahndung erlassen. Die Ermittler erhoffen sich so Hinweise aus der Bevölkerung.

 

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