Brose Baskets Heiß auf den Pott

Sie wollen den neuen Cup: Die Manager Marco Beens (Artland), Gunnar Wöbke (Frankfurt), Oliver Braun (Braunschweig und Wolfgang Heyder (Brose, v.l.). Foto: Werner Haala

BAMBERG Seine Mission Double-Verteidigung startet Branchen-Primus Brose Baskets am Wochenende in der Bamberger Stechert Arena. Beim diesjährigen traditionellen Top-Four Turnier wollen die Gastgeber ihren ersten Titel holen, den im Vorjahr zum zweiten Mal gewonnenen Pokal verteidigen. Konkurrenten der Brose Baskets sind die Skyliners aus Frankfurt, die Braunschweiger Phantoms und der Sieger von 2008, die Artland Dragons.
Eindeutiger Favorit auf die fast einen halben Meter hohe und 5,2 Kilogramm schwere, brandneue Trophäe aus versilbertem Messing sind allerdings die Gastgeber. Denn die Bamberger dominieren in diesem Jahr äußerst souverän die Liga. Der unangefochtene Spitzenreiter gewann bisher 27 von 29 Spiele und gilt als Maß aller Dinge. Zudem ist er auf nationaler Ebene in seinem Hexenkessel „Frankenhölle” ungeschlagen.

 

"Wir nehmen gerne die Favoritenrolle an"


Keine Zweifel an der Vormachtstellung seiner Mannschaft hegt auch Brose Baskets Manager Wolfgang Heyder: „Wir brauchen nicht um den heißen Brei herumreden. Wir nehmen gerne die Favoritenrolle an. Und unser Ziel ist heuer auf jeden Fall, beide Titel zu verteidigen.” Von Nervosität ist bei den Oberfranken nichts zu spüren. Heyder: „Wir lieben großen Herausforderungen und können mit Druck sehr gut umgehen. Immer wenn unsere Spieler gefordert sind, dann bringen sie ihre besten Leistungen."
Das enorme Selbstbewusstsein wurde am vergangenen Samstag durch den 97:93 Erfolg bei Alba Berlin noch einmal gestärkt. Cheftrainer Chris Fleming: „Der Sieg in Berlin ist sehr hilfreich. Wir haben dort bewiesen, dass wir auch nach einem Rückstand zurückkommen können.”
Erste Hürde auf dem Weg ins Finale (Sonntag, 16.45 Uhr) sind für die Bamberger im Halbfinale am Samstag, 20 Uhr, die Drachen aus dem Artland. „Ein ganz starker Gegner", ist sich Fleming sicher. Er muss es wissen, denn er stand in Quakenbrück 14 Jahre unter Vertrag, sechs Jahre als Spieler und acht Jahre als Trainer. Die Dragons fühlen sich als Außenseiter. Aber Manager Marko Beens glaubt: „Wir brauchen uns nicht zu verstecken. Immerhin haben wir die Ligapartie in Bamberg erst 1,8 Sekunden vor dem Ende mit nur zwei Punkten verloren.”
Im ersten Halbfinale am Samstag, 16.45 Uhr, stehen sich die Frankfurt und Braunschweig gegenüber. 

 

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