Brasilianischer Innenverteidiger Runjaic: "Rodnei wird am Freitag gegen den VfB spielen"

War einer der wenigen Löwen, der gegen Düsseldorf eine halbwegs überzeugende Leistung zeigte: Innenverteidiger Rodnei. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Bei der Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf war Innenverteidiger Rodnei noch der beste 1860-Akteur. Der Brasilianer scheint nach langer Eingewöhnungsphase und anfänglichen Schwierigkeiten langsam in München angekommen zu sein.

 

München - "Es war fair, Rodnei zu sagen, dass wir ihm keine Steine in den Weg legen werden, wenn wir noch einen Innenverteidiger holen." Thomas Eichin sprach diesen Satz Ende August, als er seine Transferbilanz rechtfertigte. Anschließend sagte der Löwen-Sportchef noch etwas, was man oft hört im Profifußball: "Ich bin froh, dass er noch hier ist, weil wir ihn bestimmt noch brauchen werden."

Just dieser Fall ist eingetreten. Der Brasilianer war bei der Schmach gegen Fortuna Düsseldorf neben Victor Andrade noch bester Sechzger. Plötzlich ist der 31-Jährige wieder eine Option. Der angesichts seiner Körpergröße erstaunlich schüchterne Innenverteidiger kam nie richtig in Giesing an, obwohl er bei Kollegen und Fans extrem beliebt ist. Selbstzweifel waren ihm anzumerken.

Jetzt erkennt Trainer Kosta Runjaic offenbar, dass 57 Bundesliga-Einsätze nicht von ungefähr kommen. Ihm bleibt nichts anderes übrig: Kai Bülow enttäuschte in der Abwehrmitte, Milos Degenek vor seiner Verletzung ebenso. Und Sebastian Boenisch wird wegen muskulärer Probleme wohl auch das Spiel beim VfB Stuttgart verpassen. Für ihn wird Rodnei spielen, erklärte Runjaic. Es ist seine nächste Chance auf eine spektakuläre Rückkehr.

 

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