Branchenverband ZVEI Elektroindustrie schafft großes Exportplus

Eine Mitarbeiterin eines Herstellers von Ventilatoren und Elektromotoren montiert Lüfter. Die deutsche Elektroindustrie hat ihre Exporte kräftig gesteigert. Foto: Daniel Maurer/dpa

Frankfurt/Main - Die deutsche Elektroindustrie hat trotz internationaler Handelskonflikte ihre Exporte kräftig gesteigert. Im März legten die Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,7 Prozent auf 18,4 Milliarden Euro zu, wie der Branchenverband ZVEI mitteilte.

 

Die höchsten Zuwächse habe es dabei in Europa und Amerika gegeben. Im gesamten ersten Quartal lagen die Ausfuhren 5,8 Prozent über Vorjahresniveau bei 54,1 Milliarden Euro. "Damit haben sich die Exporte deutlich besser entwickelt als Auftragseingang, Produktion und Umsatz - trotz Handelskonflikten und einer sich abkühlenden Weltwirtschaft", erklärte ZVEI-Chefvolkswirt Andreas Gontermann.

Nach Ländern gingen die meisten Elektroexporte nach China (5,1 Milliarden Euro) - allerdings war das Wachstum im ersten Quartal mit plus 0,9 Prozent schwach. Dagegen kletterten die Ausfuhren in die USA mit plus 12,7 Prozent zweistellig. Die Importe wuchsen zu Jahresbeginn ebenfalls, hier stand ein Plus von 7,1 Prozent.

Für das Gesamtjahr rechnete die Elektro-Industrie zuletzt mit einem Umsatzanstieg auf mehr als 200 Milliarden Euro (Vorjahr: 193,5 Mrd Euro). Die Produktion soll bereinigt um Preiseffekte um 1 Prozent wachsen.

 

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