Börse in Frankfurt Kursstabilisierung nach jüngster Schwäche am Aktienmarkt

Am deutschen Aktienmarkt haben sich die Kurse am Freitag im frühen Handel wieder gefangen.

 

Frankfurt/Main - Der Dax rückte gegen Mittag um 0,09 Prozent auf 13.309,92 Punkte vor. Auf Wochensicht deutet sich damit jedoch ein Minus von 0,9 Prozent an. Am Dienstag hatte der Dax ein Rekordhoch bei 13.596 Punkten erreicht.

Für den MDax der mittelgroßen deutschen Börsenwerte ging es zuletzt um 0,39 Prozent auf 26.970,46 Punkte hoch. Der TecDax gewann 0,62 Prozent auf 2.651,30 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stand mit 0,42 Prozent im Plus.

Der Euro hält die Anleger weiter in Atem. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,2456 US-Dollar. Mit vielen exportabhängigen Unternehmen gilt der Dax als besonders sensibel für starke Bewegungen des Euro zum Dollar. Wertet der Euro auf, können sich die Wettbewerbschancen der Exporteure verschlechtern. Einen Impuls für die US-Währung könnten Konjunkturdaten aus den USA geben.

An der Dax-Spitze erholten sich die Aktien von HeidelbergCement mit plus 1,19 Prozent etwas von ihrer jüngsten Schwäche. In der Dax-Spitzengruppe gewannen zudem die Bayer-Aktien 0,66 Prozent. Das kartellrechtliche Okay aus Brasilien für die Monsanto-Übernahme rücke näher und stütze den Kurs, sagten Händler.

Halbleiterwerte legten im Zuge starker Geschäftszahlen des US-Chipherstellers Intel zu. Im Dax gewannen Infineon 0,72 Prozent, im TecDax legten Aixtron um mehr als 2 Prozent zu. Aus dem SDax standen vorbörslich die Aktien des Schienenlogistikers VTG noch deutlich unter Beschuss, im Xetra-Handel gewannen sie zuletzt aber mehr als 4 Prozent dazu und waren damit an der Index-Spitze. Händler sagten, die Probleme beim geplanten Kauf des Waggonvermieters Nacco seien inzwischen eingepreist.

 

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