BMW-Open Kaymers Top-Tipps

Am Donnertag startet Deutschlands Golf-Star Martin Kaymer bei den BMW Open. Hier gibt er Tipps, wie Hobby-Golfer ihr Spiel bei „Chip and Run”, Lob und Fade verbessern können

 

PULHEIM Als ehemalige Nummer eins der Weltrangliste kann der Mann nicht so viel falsch gemacht haben – Martin Kaymer hat als Golfer die Spitze erklommen. Mit seinem Sponsor Boss hat er nun Lehrvideos für wichtige Schläge mit den besten Tipps und Tricks für Freizeitgolfer aufgenommen. Kaymer, der ab Donnerstag bei den BMW Open auf Gut Lärchenhof nahe Köln antritt hilft Hobbygolfern bei...

Chip and Run (kurzer Annäherungsschlag auf das Grün): „Der Chip and Run ist im Grunde die selbe Bewegung wie beim Putten. Aber vom Fairway oder Semi-Rough kann man eben nicht immer putten – da ist der Schlag eine gute Alternative. Man nimmt ein mittleres Eisen. Dann denke ich an vier Sachen: Zuerst gehe ich etwas näher an den Ball heran, damit der Schläger aufrechter steht. Mein Stand ist etwas schmaler. Mein Gewicht ist zu siebzig Prozent auf dem vorderen Fuß. Und meine Hände befinden sich etwas vor dem Ball. Und dann versuche ich den Chip zu lochen.”

Lob (kurzer Schlag mit extrem steiler Flugkurve): „Der Lob Shot ist ein sehr schwierig zu spielender Schlag. Aber ab und zu braucht man ihn, deswegen ist es gut den Lob Shot im Repertoire zu haben. Dabei achte ich auf drei Punkte: Erst einmal öffne ich meine Schlagfläche relativ weit. Das hilft mir, Höhe zu gewinnen. Ich richte mich dann etwas weiter links aus und schwinge schließlich an meinen Füßen entlang. Dann hoffe ich, dass der Ball nahe an der Fahne bleibt. Wenn Sie diese Punkte befolgen, werden Sie den Lob Shot spielen wie ich.”

Fade (hoher, weiter Annäherungsschlag mit rechtsgekrümmter Flugkurve): „Generell denke ich, dass Amateure den Fade gegenüber dem Draw (Annäherungsschlag mit Linkskrümmung, d. Red.) bevorzugen, weil er einfacher zu spielen ist. Um sicher zu gehen, den Ball ins Spiel zu bringen, sollte man auf den Fade zurückgreifen. Ich habe dabei drei Gedanken. Der erste ist: Den Ball vor dem Abschlag flacher als üblich auf das Tee legen. Der zweite: Meine Ausrichtung von Hüfte und Schultern ist etwas links vom Ziel. Der dritte: Ich spreche den Ball etwas mehr an der Hacke an. Und dann geht’s los!”

 

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