Blinde Zerstörungswut Riemer See: Vandalen attackieren Notrufsäulen

Riemer See: Beliebt – leider auch bei Vandalen. Foto: G. Mühlthaler

Notrufsäulen können Leben retten, auch am Riemer See. Eine dieser Säulen haben Vandalen in der Nacht von Karfreitag auf Karsamstag einfach aus der Verankerung gerissen. 

 

Riem Pure Zerstörungswut macht den Wasserwachtlern, die im Sommer Wochenende für Wochenende von 10 bis 19 Uhr ehrenamtlich Wache am Riemer See schieben, das Leben schwer. Zwar gibt es genügend gut sichtbare Notrufsäulen, doch die sind Ziel von Vandalen. Hörer werden abgerissen und Fußbälle auf die Kästen gedonnert, bis die Elektronik streikt. 

Blinde Zerstörungswut gibt es aber nicht nur im Sommer – in der Nacht von Karfreitag auf Karsamstag gab es erneut eine Attacke auf eine Notrufsäule. „Sie wurde komplett aus der Verankerung gerissen, der Rahmen ist gebrochen“, erklärte Nico Wöhe von der Riemer Wasserwacht. „In letzter Zeit wurden vermehrt Kabel durchgeschnitten. Es ist aber das erste Mal, dass eine ganze Säule zerstört wurde!“

Vandalismus wie am Riemer See kennt die Kreiswasserwacht München, die sechs Seen plus Flaucher betreut, sonst nicht in diesem Ausmaß. „Dieses Problem haben wir an keinem anderen See. Es ist schon das Klientel, das hier unterwegs ist“, erklärte Rudolf Brenner von der Münchner Kreiswasserwacht im vergangenen Herbst

 

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