Bis zu 90 Prozent Rückgang Wiesn-Schausteller kämpfen mit dramatischen Einbußen

Nur zwei Fahrgäste im Top-Spin: Die Wiesn-Schausteller kämpfen in diesem Jahr bislang mit dramatischen Umsatzeinbußen. Foto: dpa

Unter dem verregneten Wiesn-Start leiden nicht nur die Wiesn-Besucher. Am härtesten trifft es die Schausteller. Umsatzbußen von bis zu 90 Prozent treiben Einzelne sogar an den Rand des Ruins.

 

München - Halb so viele Wiesn-Besucher am ersten Wochenende im Vergleich zum Vorjahr. Und von den 500 000 Besuchern waren vor allem am Samstag wohl die allermeisten im Zelt. Für die Schausteller bleibt da nicht viel übrig - für manche sogar zu wenig um zu überleben.

Die 450 Klein- und Mittelbetriebe auf der Wiesn haben alle schon die Standgebühren und den Aufbau bezahlt. Bei so einem verregneten Wiesn-Start sind diese Kosten natürlich nur schwer wieder einzuspielen.

Bis zu 90 Prozent Umsatzeinbußen

Edmund Radlinger, Chef des Münchner Weissbiergartens und Vorsitzender der Veranstaltungsgesellschaft der Münchner Schausteller spricht in der "Bild"-Zeitung von "bis zu 80 und 90 Prozent Umsatzeinbußen“, mit denen die Schausteller in diesem Jahr bislang zu kämpfen haben. "25 bis 30 Firmen müssen wir derzeit menschlich auffangen, ihnen Zuversicht geben. Einige benötigen psychologische Hilfe, weil die Ängste zu Depressionen geführt haben“, zitiert die "Bild" den Schausteller.

Laut ihm sei es so drastisch wie in diesem Jahr noch nie gewesen.

Solche Einbußen, noch dazu an einem Wochenende sind natürlich nur schwer wieder aufzuholen. Allerdings dürfte die Wettervorhersage für die nächsten Tage den Schaustellern Hoffnung bereiten. Es soll viel besser werden. Bleibt zu hoffen, dass dann für Besucher und Schausteller die Wiesn so richtig los geht.

 

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