Biographie beschreibt harte Kindheit Uwe Ochsenknecht bezog als Kind von seinem Vater Prügel

Schauspiel-Star Uwe Ochsenknecht hat am Freitag seine Autobiografie veröffentlicht. Darin berichtet er auch über ein dunkles Kapitel seiner Kindheit: Er wurde von seinem Vater regelmäßig verprügelt. Dafür habe er diesen "abgrundtief gehasst".

 

In gleich mehreren Büchern ist es in diesem Herbst nachzulesen: Auch Stars haben bisweilen alles andere als eine glückliche Kindheit erlebt. Nach TV-Star Ingrid Steeger erinnert sich nun auch Schauspielkollege Uwe Ochsenknecht (57, "Das Boot") in einem Buch an ein düsteres Kapitel seiner frühen Lebensjahre. In seiner Autobiografie mit dem Titel "Was bisher geschah" ist nachzulesen, dass er regelmäßig von seinem Vater verprügelt wurde - und dass diese bittere Erfahrung das Verhältnis zwischen Vater und Sohn nachhaltig trübte.

"Er hat mich sehr oft hart geprügelt. Ich habe beim Schreiben gemerkt, dass mich das damals sehr beschäftigt hat", berichtet Ochsenknecht in einem Interview mit der Webseite "bild.de". In einem Auszug aus dem nun erschienenen Buch heißt es dort: "Ich hatte furchtbare Angst vor der körperlichen Gewalt meines Vaters und hasste ihn abgrundtief dafür." Er habe seinem Vater sogar einmal Nadeln ins Bett gelegt, damit dieser ähnliche Schmerzen erleide, schreibt Ochsenknecht.

Auch seine Mutter sei keine große Hilfe gewesen, erinnert sich der Star in der Biographie. Sie sei lediglich mit der Aufforderung eingeschritten, ihr Mann solle den gemeinsamen Sohn nicht auf den Kopf schlagen. "Meine Mutter hatte immer Angst, dass ich durch seine Schläge einen Hirnschaden davontragen könnte - der Schaden an meiner Kinderseele interessierte sie dabei leider weniger." Die Atmosphäre im Elternhaus habe sogar dazu geführt, dass er und seine Schwester sich fragten, "ob wir adoptiert sind", sagte Ochsenknecht nun in dem Interview.

Allerdings berichtete der Star auch, dass er mittlerweile keinen Groll auf seinen Vater mehr hege. Zudem seien ihm die Fehler seiner Eltern eine Lehre für die Erziehung seiner eigenen Kinder gewesen, sagte Ochsenknecht. "Ich habe gegen meine Kinder nicht einmal die Hand erhoben. Ich habe sie viel toleranter erzogen und ihnen ihre Rechte zugebilligt, die ihnen auch als Kinder zustehen", betonte er.

 

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