Berühmter Kirchturm gesperrt Sanierung: Der Alte Peter wird zum Cabrio

Wegen Sanierung gesperrt: der Alte Peter im Herzen der Stadt. Foto: Daniel von Loeper

Der Alte Peter, eins von Münchens bekanntesten Wahrzeichen, ist derzeit wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. Eine Glocke hat einen Riss. 

Altstadt - Wer in den vergangenen Tagen auf den Alten Peter hoch wollte, der wird schon gemerkt haben: Auweh, da geht ja gar nix.

Wegen Sanierungsarbeiten ist der Turm momentan für Besucher gesperrt. Grund ist ein Riss in der sogenannten "Jubiläumsglocke", die die Prinzregent-Luitpold-Stiftung der Pfarrei 1958 anlässlich der 800-Jahr-Feier der Stadt geschenkt hat.

Der Riss wurde bereits vor vier Jahren festgestellt. Seitdem wird die Glocke nicht mehr geläutet. Nun soll sie aber im Glockenschweißwerk im schwäbischen Nördlingen repariert werden.

Wie lange der Alte Peter gesperrt bleibt

Die Glockenpflege nutzt die Pfarrei für allerlei weitere Instandhaltungsarbeiten. Richtig spektakulär wird es aber am 4. April. Da wird der Alte Peter zum Cabrio: Das Dach wird geöffnet und die Jubiläumsglocke mit einem Kran herausgehievt.

Die erste Sperrung dauert voraussichtlich bis zum 11. April. Für den Wiedereinbau der Glocke muss der Turm zwischen 28. Mai und 8. Juni erneut gesperrt werden.

 

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