Bericht der Münchner Rück 2015 bereits 16.000 Menschen bei Naturkatastrophen gestorben

Die schlimmste Naturkatastrophe dieses Jahr waren die Erdbeben im Himalaya. Knapp 9000 Menschen starben. Foto: dpa

16.000 Menschen sind bisher 2015 bei Naturkatastrophen ums Leben gekommen. Das sind jedoch nur halb so viele wie im Durchschnitt der letzten 30 Jahre.

München - Naturkatastrophen haben die Menschheit in diesem Jahr bislang deutlich weniger getroffen als in den vergangenen Jahrzehnten. Wie die Münchener Rückversicherung am Dienstag berichtete, sind im ersten Halbjahr annähernd 16 000 Menschen ums Leben gekommen - mehr als die Hälfte davon bei dem Erdbeben Ende April in Nepal. Aber im Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre seien mehr als doppelt so viele Tote zu beklagen gewesen.

Auch die Schäden durch Naturkatastrophen lagen in diesem Jahr bisher halb so hoch wie im Durchschnitt - die Versicherung bezifferte sie auf insgesamt 32 Milliarden Euro.

Teuerste Naturkatastrophe in Europa war der Wintersturm Niklas gewesen, der Ende März auch über Deutschland hinwegfegte und viele Gebäude, Bahnstrecken und Fahrzeuge zerstörte. Der Gesamtschaden betrug laut Munich Re 1,3 Milliarden Euro.

 

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