"Bericht aus Berlin" Ulrich Deppendorf: Vor dem großen Finale

Chefredakteur der Gemeinschaftsredaktion Fernsehen im ARD-Hauptstadtstudio: Ulrich Deppendorf Foto: ARD-Hauptstadtstudio/Thomas Kierok

Ulrich Deppendorf, Markenzeichen Schnauzer, gibt am Sonntag seine letzte Vorstellung. Zumindest offiziell ist nach "Bericht aus Berlin" Schluss für den TV-Mann. Was er wohl danach macht?

Berlin -  10, 9, 8,... Der Countdown läuft: Im Januar ist der Journalist und TV-Moderator Ulrich Deppendorf 65 geworden, jetzt geht er in Rente. Zum letzten Mal führt der TV-Mann am heutigen Sonntag durch die Sendung "Bericht aus Berlin" (Politmagazin, 18:30 Uhr, Das Erste). Im Interview mit der "Bild am Sonntag" verrät der gebürtige Essener, was er danach macht.

"Ich werde freiberuflich arbeiten, ab und zu auch mal auf dem Bildschirm", sagt Deppendorf. Vielleicht schreibe er auch ein Buch. Klingt so, als wolle er sich erstmal auf die letzte Sendung konzentrieren. Dass die Pläne für die Zeit danach noch nicht ganz ausgereift sind, lässt sich auch daraus schließen, dass sich seine Ehefrau Ursula Gedanken mache, er könnte ihr auf die Nerven gehen. "Ein bisschen schon", gibt Deppendorf nämlich zu.

Wenn er sich jetzt auch erstmal vom Bildschirm verabschiedet, von einer Sache trennt er sich sicher nicht. seinem Markenzeichen, dem Schnurrbart: "Der bleibt dran", versichert der Chefredakteur der Sonntagszeitung.

Das freut vermutlich auch die Macher von "Switch reloaded", die ihn mit ihrer Parodie zum Kult-Star geadelt haben. Und auch die Kabarettisten der "Mitternachtsspitzen" (WDR) würden ihren "Uli aus Deppendorf", parodiert von Wilfried Schmickler, sicher vermissen. Eine echte Auszeichnung gab's übrigens am 25. Februar 2015: Da erhielt Deppendorf den Sonderpreis des Medienpreises Politik des Deutschen Bundestages. Gratulation!

 

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