Beim Innsbrucker Ring Streit ums Kind – Frau täuscht Überfall vor

Der angebliche Täter hatte nach Angaben der Frau eine Sturmhaube getragen (Symbolbild). Foto: imago/Rüdiger Wölk

Ein Rosenkrieg bringt einen 27-jährigen Vater aus Berg am Laim um ein Haar ins Gefängnis.

 

München - Eine 26-Jährige meldete sich bei der Polizei und behauptete, sie sei bei einem Spaziergang von einem maskierten Mann überfallen worden. Der Täter habe ihr in der Nähe des Innsbrucker Rings aufgelauert, sie in ein Gebüsch gezerrt und versucht, sie zu vergewaltigen. Als sie sich wehrte, sei der Mann geflohen. Sie erzählte, dass es einen Streit mit ihrem Ex-Mann gegeben habe und sie im Anschluss die Wohnung verlassen habe, um den Kopf freizubekommen. Am angeblichen Tatort fanden die Beamten tatsächlich eine Sturmhaube, die angeblich dem Ex-Mann gehört. In den Vernehmungen verwickelte sich die Mutter eines kleinen Kindes in Widersprüche.

Überfall erfunden, um Ex zu diskreditieren

Am Ende kam jetzt heraus, dass der Überfall komplett erfunden war. Sie habe den Ex mit der erfundenen Tat im November 2017 diskreditieren wollen. Zwei Freunde hätten ihr damals geholfen, den Plan auszuhecken.

 

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