Beim Computerspielpreis Söder, schöne Frauen und das Spiel mit der Macht

Ob da jemand mit dem dunklen Lord paktiert? Die Promi-Bilder... Foto: BrauerPhotos

Zocken, daddeln, gamen. Dass es sich bei Computerspielen um Kulturgut handelt, betonte Barbara Schöneberger als Moderatorin der gestrigen Gala zum 10. Deutschen Computerspielpreise im Münchner Kesselhaus.

Wenn Super Mario auf Darth Vader trifft, freuen sich 700 geladene Gäste wie Wissenschaftler, Spiele-Profis und Prominente. Auch, weil Preisgelder in Höhe von insgesamt 560.000 Euro in 14 Kategorien vergeben wurden. Das Ziel: Die Entwicklung innovativer Computer- und Videospiele "made in Germany" zu fördern.

Auf ihre ganz eigene Art führte Barbara Schöneberger gekonnt mit Anekdoten aus ihrer Teeniezeit durch den Abend. "Gamer sind super. Sie reden nicht viel und haben die Jalousien schon unten“, witzelte sie über ihren Jugendfreund.

Während Staatsministerin für Digitalisierung Dorothee Bär per Videobotschaft versicherte, sich für die Förderung auf Bundesebene einzusetzen, lobte Markus Söder als Bayerischer Ministerpräsident die Games-Branche bei seiner Laudatio vor Ort. "Die Computerindustrie ist eine der Zukunftsbranchen schlechthin. Was da an Leistungsfähigkeit und Kreativität dahintersteckt, ist enorm. Ich selbst spiele sehr wenig, aber ich habe eine Virtual-Reality-Brille bei einem Rundgang auf Schloss Neuschwanstein ausprobiert." Nicht zuletzt gab er zu, dass dank der Fußball-Games auch mal sein Heimatverein 1. FC Nürnberg vor dem FC Bayern München stehen kann.

"Stundenlanges Spielen ist genauso anstrengend wie einmal durch den Englischen Garten joggen“, so Markus Söder, der die mit 11.000 Euro dotierte Trophäe "Bestes Deutsches Spiel“ an die Hamburger Entwickler von "Witch It“ überreichte. 

Alle Bilder vom Computerspielpreis finden Sie in unserer Fotostrecke.

 

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