Bei Unfall, Diebstahl und Co. Die Top-Gründe für eine Fahrradversicherung

Wer ein teures Fahrrad besitzt, sollte über eine Fahrradversicherung nachdenken Foto: Shutterstock.com/kellyocs

Radfahren schont nicht nur die Umwelt und spart Geld, man beugt auch Übergewicht vor und ist Studien zufolge glücklicher. Warum also nicht in das Fortbewegungsmittel investieren? Hier erfahren Sie alles, was Sie darüber wissen sollten.

Es ist nicht nur ein umweltfreundliches Verkehrsmittel, mit ihm wird der Besitzer ganz nebenbei auch noch schlanker und fitter: das Fahrrad. Wer sich ein brandneues Modell zulegen will, wird aber schnell feststellen: Das beliebte Fortbewegungsmittel hat einen stolzen Preis. Laut einer Studie des Bundesverkehrsministeriums kostet ein Rad im Schnitt inzwischen 685 Euro. Die teuersten Modelle liegen sogar weit über 2.000 Euro. Umso ärgerlicher ist es dann, wenn das Fahrrad gestohlen wird oder beschädigt wurde. Hier kann eine Versicherung helfen - wenn man die richtige gewählt hat.

Wie funktioniert eine Fahrradversicherung?

Im Grunde ist es wie bei einer Kaskoversicherung für das Auto: Die Versicherung für das Rad sichert den Fahrer finanziell gegen Risiken wie Vandalismus, Diebstahl, Teileklau und verschiedene Elementarschäden ab. Die Kosten für eine Reparatur werden abgedeckt und Kunden müssen bei einer Neuanschaffung nach Diebstahl oder Totalschaden nicht alles aus eigener Tasche zahlen. Natürlich gilt aber: Der zu zahlende Versicherungsbeitrag ist für gewöhnlich höher, je mehr Risiken abgesichert sein sollen.

Was kann die Versicherung abdecken?

Bei einer Fahrradversicherung können viele Eventualitäten abgedeckt werden: Unfall- und Materialschäden, Vandalismus, unsachgemäße Handhabung sowie Diebstahl oder Teildiebstahl. Sie sollten sich außerdem überlegen, ob Ihr Tarif eine Nachtklausel enthalten soll oder nicht - denn die Klausel entbindet die Versicherung zwischen 22 und 6 Uhr von der Haftung. Für Räder, die oft im Freien stehen, also eine durchaus relevante Zeitspanne, da die meisten Diebe im Schutze der Dunkelheit zuschlagen.

Wann lohnt sich eine Fahrradversicherung?

Grundsätzlich kommt es auf den Wert an: Denn wenn das Rad mehr als 500 Euro kostet, ist eine Police laut "Fahrradversicherung-Test" durchaus sinnvoll. Je nach Umfang gibt es dafür Versicherungen, die monatlich zwischen fünf und 40 Euro kosten können. Beträgt die Kaufsumme des Rads weniger als 500 Euro, reicht oft auch die Hausratsversicherung aus. Die schützt gegen Schäden durch Blitzschlag, Brand, Sturm, Hagel und Leitungswasser. Außerdem sind Sie versichert, wenn Ihr Rad bei einem Einbruch gestohlen oder beschädigt wird.

Was muss ich nach einem Diebstahl genau machen?

Wurde eine Versicherung abgeschlossen und das Rad gestohlen oder demoliert, geht man folgendermaßen vor: Zunächst erstattet man eine Anzeige bei der Polizei, bei einem Defekt holt man sich einen Kostenvoranschlag einer Werkstatt ein. Danach muss das Formular für die Schadensmeldung ausgefüllt werden. Die benötigten Unterlagen (Kaufbeleg des Rads, Schlüssel und Rechnung des Schlosses bzw. beschädigte Teile, Fotos vom Schaden, Reparaturkostenvoranschlag) muss der Versicherungsnehmer zu einem Vertragspartner oder Fahrrad-Fachhändler bringen. Dieser klärt dann alles Weitere mit der Versicherung.

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