Bei rund 30 Grad Polizei befreit Hund aus Hitze-Auto: Halter wenig einsichtig

Der Hund befand sich für mindestens 40 Minuten im heißen Auto. Foto: Polizei München

Am Samstag hat ein Mann seinen Hund einfach im Auto gelassen – und das bei der aktuellen Hitzewelle! Die Polizei hat das Tier aus dem Wagen befreit, auf der Wache zeigte sich der Halter jedoch wenig einsichtig.

Altstadt - Bei Temperaturen um die 30 Grad wurde ein Hund am Samstag für längere Zeit in einem Auto eingeschlossen. Ein Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung ist auf den geparkten Wagen aufmerksam geworden, weil die Alarmanlage in unregelmäßigen Abständen angegangen ist. Wie sich kurz darauf herausstellte, war der Hund der Auslöser für den Alarm – das Tier sprang im Auto hin und her und aktivierte dadurch das Signal.

Die alarmierte Polizei konnte den kleinen weißen Hund schließlich durch das halbgeöffnete Schiebedach befreien. Anschließend kam er mit auf die Wache. Über einen Strafzettel wurde der Falschparker auch darüber informiert, dass sich sein Hund bei der Polizei befinden würde. Auf der Inspektion angekommen, zeigte er sich jedoch wenig einsichtig und nahm das Tier wieder an sich. Gesundheitliche Schäden trug der Hund der Polizei zufolge nicht davon.

Hitze im Auto - so schnell steigt die Temperatur

In einem erhitzten Auto nimmt der Körper dreimal so viel Energie auf als normal. Durch Schwitzen und Atmung kann der Körper im geschlossenen Wagen aber nur ein Viertel der Energie wieder abgeben.

Das liegt an der fehlenden Luftbewegung im Auto. In der Sonne geparkte Autos werden so nicht nur für Kinder, sondern auch für Tiere zu tödlichen Backöfen. Je nach Temperatur und Wolkenstand, kann sich innerhalb einer Stunde ein Auto auf mehr als 60 Grad aufheizen (s. Tabelle)

 

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