Bei Pressetermin Bremerhaven: Polizist schießt Reporter ins Bein

Ein Reporter wird bei einem Pressetermin von einer Pistole getroffen. Foto: dpa

Ein Pressetermin bei der Polizei endet für einen Reporter im Krankenhaus. Bei der Demonstration des Umgangs mit der Dienstwaffe löst sich ein Schuss und verletzt den Journalisten schwer.

 

Bremerhaven - In Bremerhaven hat ein Pressetermin der Polizei für einen Journalisten ein äußerst schmerzhaftes Ende genommen.

Ein Reporter der "Nordsee-Zeitung" war zur Vorstellung der neuen Dienstwaffe der Bremerhavener Polizei, einer Walther P99, ins Kommisariat gekommen. Dort ließ er sich die Unterschiede in der Bedienung des alten und des neuen Modells erklären. Im Rahmen dieses Gesprächs löste sich bei einem der anwesenden Polizeibeamten ein Schuss aus der Dienstwaffe. Das Projektil traf den Reporter und durchdrang seinen Oberschenkel.

Der Mann wurde sofort notärztlich behandelt und in ein Krankenhaus gebracht. Ihm geht es den Umständen entsprechend gut.

Aktuell ist noch völlig offen, warum einer der Beamten eine geladene Waffe bei dem Pressetermin mit sich führte und wie sich der Schuss lösen konnte.

 

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