Bayerns Innenminister findet's nicht lustig Joachim Herrmann kündigt Härte gegen Horror-Clowns an

Will Grusel-Clowns hart bestrafen: Joachim Herrmann Foto: dpa

Die Horror- oder Grusel-Clowns sind los und Bayerns Innenminister kann dem fragwürdigen Trend aus den USA, wie auch viele Bürger, wenig abgewinnen und kündigt hartes Vorgehen gegen die Straftäter an.

 

Passau - Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat ein hartes Vorgehen gegen sogenannte Grusel-Clowns angekündigt. "Solche üblen Gags können schlimme Folgen haben", sagte der CSU-Politiker der "Passauer Neuen Presse" (Montag). "Wir werden da deshalb auch nichts durchgehen lassen und jeden Fall konsequent verfolgen sowie entsprechend ahnden."

Aus einem vermeintlichen Scherz könne für den Täter bitterer Ernst werden. Die Betroffenen dürften mit der Polizei oder dem Staatsanwalt rechnen, sagte Herrmann. In Aschaffenburg hatte ein als gruseliger Clown verkleideter Mann am späten Freitagabend zwei 16-jährige Passantinnen in einer Parkanlage erschreckt. Bereits Mitte vergangener Woche hatte sich im niederbayerischen Geiselhöring ein ähnlicher Fall ereignet: Wie die Polizei bestätigte, erschreckten Unbekannte in Clownskostümen dort mehrere Kinder.

Seit einigen Tagen registriert die Polizei bundesweit vermehrt Attacken solcher vermeintlicher Clowns, die Passanten erschrecken und zum Teil auch angreifen. Der zweifelhafte Trend der Grusel-Clowns hat seinen Ursprung in den USA. Seit zwei Jahren registrieren die Behörden dort entsprechende Vorfälle.

 

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