Bayerns Champions-League-Gegner FC Porto: Respekt, aber keine Angst

Portos Trainer Julen Lopetegui kennt Bayern-Coach Pep Guardiola gut. Und er hat schon Juan Bernat und Thiago zu Titeln geführt. Foto: dpa

Vor dem Hinspiel des Champions-League-Viertelfinales wetten sie alle auf den FC Bayern, vom FC Porto spricht dabei kaum einer. Die Mannschaft aber lauert. "Wir haben die Ambition, Hauptdarsteller zu sein", sagt Trainer Julen Lopetegui.

 

Porto - Den Verantwortlichen des FC Porto ist selbstverständlich bewusst, von welchem Kaliber ihr Gegner ist. Dass der FC Bayern in den vergangenen Jahren großartige Erfolge gefeiert hat. „Wir sprechen über eine der besten Bayern-Mannschaften in der Geschichte des Klubs“, zitiert "fcbayern.de" Portos Trainer Julen Lopetegui. "Wir haben großen Respekt vor den Bayern", sagte der ehemalige Teamkollege von Bayern-Coach Pep Guardiola am Dienstagnachmittag auf der Pressekonferenz vor dem Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League (Mittwoch, 20.45 Uhr/ZDF und AZ-Liveticker). Die beiden spielten von 1994 bis 1997 gemeinsam beim FC Barcelona und gelten bis heute als gute Kumpels.

Der FC Porto, derzeit Tabellenzweiter der portugiesischen Liga, ist in der Champions League in dieser Saison noch ungeschlagen. "Wir haben keine Chance gegen die Bayern? Warum denn nicht? Wir haben sehr wohl Chancen, und zwar sehr reelle", sagte der niederländische Abwehrspieler Bruno Martins Indi.

"Wir stehen vor einer "großen Herausforderung", meinte Trainer Lopetegui. "Aber wir haben die Ambition, Hauptdarsteller zu sein."

Ziel müsse es sein, das dominante Ballbesitzspiel der Bayern zu verhindern. "Und wenn wir den Ball haben, müssen wir ihn perfekt einsetzen."

Die Verletztenliste der Portugiesen ist deutlich kürzer als die der Bayern. Stürmer Jackson Martínez - er führt mit 17 Toren die Torjägerliste in der nationalen Liga an - scheint nach seiner Adduktorenverletzung rechtzeitig fit zu werden und steht vermutlich zumindest im Kader.

 

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