Bayern-Talent in die Schweiz ausgeliehen Maurizio Gaudino: Darum hat's Luca nicht gepackt - vorerst

Maurizio Gaudino mit Sohn Gianluca. Foto: dpa

Maurizio Gaudino erklärt, warum sein Sohn Luca beim FC Bayern einen geringeren Stellenwert hat, als zum Beispile Youngster Joshua Kimmich. Der bringe ganz andere Voraussetzungen mit.

 

München - Ex-Bayern-Profi Maurizio Gaudino hat sich in der Bild-Zeitung zur derzeitigen Lage seines Sohnes, der vom FC Bayern an St. Gallen ausgeliehen ist, geäußert. Von einem Scheitern seines Sprössling beim FC Bayern will der Ex-Profi nicht sprechen.

Dazu zieht er einen Vergleich mit dem Shootingstar dieser Saison, Joshua Kimmich, heran. "Kimmich hat eine ganz andere Struktur als mein Sohn. Der ist den Weg über die 3. Liga mit Leipzig gegangen. Ist aufgestiegen, war U21-Nationalspieler und hat einige Millionen an Abklöse gekostet", meint Gaudino senior. Kimmich habe dadurch automatisch einen anderen Stellenwert.

Zu Beginn der vergangenen Saison war Gaudino junior in aller Munde. Mit seiner unbekümmerten und passsicheren Spielweise war er für Trainer Guardiola zunächst häufiger eine Option. Doch je weiter die Saison fortschritt, desto geringer wurden die Einsatzzeiten des 19-Jährigen.

"Traue meinem Sohn zu, dass er es bei Bayern schafft"

Die eigene Jugend nehme man sich nur wenn man sie brauche, so der Ex-Profi. Dennoch bleibt er optimistisch, dass Gianluca sich bei den Bayern durchsetzen kann. "Ich traue meinem Sohn auch zu, dass er es bei den Bayern schafft." Der 19-Jährige sei körperlich noch nicht ausgereift, arbeite aber daran dieses Defizit auszugleichen, sagt Gaudino.

Seit seinem Wechsel nach St. Gallen in der Winterpause kam der 19-Jährige auf sieben Einsätze in der Super League und bereitete dabei einen Treffer vor. Zu den Eidgenossen ist er noch bis zum 30.6.2017 ausgeliehen und soll dort weiter Spielpraxis sammeln.

 

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