Bayern-Star verspottet An Silvester: Argentinier zünden Vidal-Figur an

An Silvester zündeten die Einwohner der argentinischen Stadt La Plata eine Holzfigur von Arturo Vidal an. Foto: Javier Valdes Larrondo/Agencia Uno/dpa/Youtube-Screenshots/AZ

Zum Jahreswechsel haben die Einwohner der argentinischen Stadt La Plata Bayern-Star Arturo Vidal verhöhnt – und das auf besonders geschmacklose Art und Weise. Sie errichteten eine Holzpuppe des "Kriegers" und zündeten diese an.

La Plata - Es ist ein alter Brauch in La Plata: am Neujahrstag werden Holzfiguren berühmter Persönlichkeiten niedergebrannt – auf diese Weise werden die Abgebildeten verspottet. Heuer traf es Bayern-Star Arturo Vidal, der in Argentinien alles andere als beliebt ist.

Die Figur zeigte Vidal, der vor einer fernsehähnlichen Papp-Leinwand sitzt. Darauf war die Aufschrift "FIFA World Cup 2018" zu lesen. Hintergrund: Vidal hat mit seiner chilenischen Nationalmannschaft die Teilnahme bei der diesjährigen WM verpasst. Die Fanlager der Nationalmannschaften Chiles und Argentiniens sind seit Jahren verfeindet – unter anderem auch, weil Chile 2015 und 2016 die Copa America gewann. Damals konnten sich Vidal und Co. im Finale jeweils gegen Argentinien durchsetzen.

Ihrem Frust machten die Einwohner La Platas nun also durch das Anzünden der Vidal-Puppe Luft. Hinzu kommt natürlich noch die Schadenfreude über die verpasste WM-Qualifikation Chiles. Unter Schmähgesängen zündeten sie die Holzfigur pünktlich zum Jahreswechsel an. Es bleibt ein alter Brauch in La Plata – wenn auch ein äußerst geschmackloser.

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