Jérôme Boateng liebäugelte im Sommer mit einem Wechsel, blieb aber letztlich doch beim FC Bayern München. Jetzt hat der Abwehr-Hühe verraten, warum er unter anderem Jose Mourinho absagte.

München - Erst am 31. August war es dann sicher: Jérôme Boateng bleibt beim FC Bayern München. Wochenlang war zuvor im Transfersommer 2018 über einen Abgang des Abwehrspielers spekuliert worden - und Boateng hatte auch tatsächlich Anfragen vorliegen, wie er nun in der "Bild" bestätigte.

"Ich hatte Anfragen von Paris Saint-German und Manchester United", so Boateng. Mit beiden habe er sich ernsthaft auseinandergesetzt. Allerdings nicht, weil er die Bayern unbedingt verlassen wollte - im Gegenteil. "Ich fühle mich beim FC Bayern pudelwohl, es ist einer der großen Klubs dieser Welt". Es sei für ihn daher auch mehr "der Reiz einer neuen Herausforderung" gewesen.

Jérôme Boateng sagt Jose Mourinho persönlich ab

Boateng habe dann persönlich mit Jose Mourinho telefoniert und dem Trainer von Manchester United erklärt, warum er nicht auf die Insel wechseln könne. "Es ist sehr schwer, den FC Bayern zu verlassen. Bei einem Wechsel muss schon alles passen, um diesen Klub zu toppen", wird Boateng zitiert. Es sei aber "ein gutes Gespräch" gewesen.

Hauptgrund für die Absage war demnach Niko Kovac. Der neue Bayern-Trainer habe Boateng sofort seine Wertschätzung und das Vertrauen ausgesprochen. "Niko Kovac gab mir das Gefühl, dass ich für ihn und den Klub sehr wichtig bin", freut sich Boateng.

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