Keine Nachwuchssorgen in Bayern Herrmann: Weiterhin großes Interesse an Polizistenberuf

Das Wappen der bayerischen Polizei auf einer Uniform. Foto: Sven Hoppe/Archivbild Foto: dpa

Bayern hat in Sachen Polizistenberuf keine Nachwuschsorgen. Das sagt Bayerns Innenminister Joachim Herrmann.

 

Nürnberg - Trotz attraktiver Angebote in der Privatwirtschaft ist der Polizistenberuf nach Einschätzung von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) für junge Leute weiterhin attraktiv. So hätten sich allein bei den beiden vergangenen Einstellungsterminen im September 2018 und März 2019 etwa 15.000 Frauen und Männer für den mittleren Dienst der Bayerischen Polizei beworben, sagte Herrmann am Samstag bei der Vereidigung von 1.600 neuen Polizistinnen und Polizisten in Nürnberg. "Das waren rund neun Bewerber pro zu besetzende Stelle. Wir konnten damit aus dem Vollen schöpfen. Nur die besten Kandidaten schaffen es in die Reihen der bayerischen Polizei", sagte Herrmann.

Hermann: "Nur die Besten werden in Bayern Polizist"

Alle Polizeianwärter hätten ein strenges Auswahlverfahren zu durchlaufen; dabei würden unter anderem die soziale Kompetenz und das logische Denkvermögen getestet. Auch müssten sich alle Bewerber einem anspruchsvollen Sporttest unterziehen. Derzeit gebe es im Freistaat 43.000 Polizistenstellen; das sei der höchste Stellenbestand aller Zeiten, betonte der Minister. Allein in diesem Jahr seien 1.700 Neueinstellungen geplant.

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