Tarifkonflikt bei Metallern Warnstreiks bei MAN: Arbeit in München ruht seit Mitternacht

Die Produktion im MAN-Stammwerk ruht seit der Nacht vollständig - das teilte der Münchner IG-Metall-Chef Horst Lischka am frühen Mittwochmorgen mit.

München - Beim Lastwagenhersteller MAN in München haben die Mitarbeiter in der Nacht auf Mittwoch mit ganztägigen Warnstreiks begonnen. Seit Mitternacht ruhe die Produktion im MAN-Stammwerk vollständig, teilte der Münchner IG-Metall-Chef Horst Lischka am frühen Mittwochmorgen mit.

"Die Streiktore sind besetzt, die Zelte aufgebaut. Bisher haben wir eine hundertprozentige Beteiligung der Beschäftigten an den Streiks", sagte Lischka. Um 8 Uhr will er gemeinsam mit MAN-Betriebsratschef Saki Stimoniaris zu den Streikenden sprechen.

Warnstreiks in zehn bayerischen Betrieben

Die IG Metall hat im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie am Mittwoch in zehn bayerischen Betrieben zu 24-Stunden-Warnstreiks aufgerufen. Neben MAN soll der Autozulieferer ZF in Passau und Linde in Aschaffenburg bestreikt werden. Am Donnerstag und Freitag sollen die Arbeitsniederlegungen auf weitere Betriebe ausgeweitet werden.

 

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