Bayern Freie Wähler wollen mitregieren: kein "Stiefelknecht" sein

Hubert Aiwanger, Landesvorsitzender der Freien Wähler in Bayern beim politischen Frühschoppen auf dem Volksfest Gillamoos. Foto: Lino Mirgeler Foto: dpa

Abensberg (dpa/lby) - Die Freien Wähler wollen nach der Landtagswahl in Bayern mitregieren. Eine schwarz-rote oder schwarz-grüne Koalition bezeichnete Parteivorsitzender Hubert Aiwanger als unterlassene Hilfeleistung. "Wir werden wohl oder übel versuchen müssen, bei der CSU zu retten, was noch zu retten ist. Und denen eine Kurskorrektur aufzwingen", sagte er in seiner Bierzeltrede am Montag auf dem Gillamoos-Volksfest im niederbayerischen Abensberg. Bewegen wolle sich seine Partei aber keinen Millimeter. "Ich lege keinen Wert darauf, Stiefelknecht der CSU zu sein - wenn, dann geben wir ihnen die Sporen."

Aiwanger kritisierte eine Behäbigkeit der CSU und deren Haltung zur Abschaffung der Studiengebühren oder der Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium. "Jedes Mal haben wir uns eine Zehe abgefroren - wir können es sehen am Zustand unserer Füße, wie viele Volksbegehren wir schon gestartet haben, während die CSU in der warmen Stube gesessen ist und gesagt hat, das ist doch Unsinn."

 

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