Bayern Flüchtlingspolitik mitverantwortlich für politische Unruhen

Hubert Aiwanger (Freie Wähler) spricht beim Volksfest Gillamoos. Foto: Lino Mirgeler Foto: dpa

Abensberg (dpa/lby) - Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler (FW), hat die Flüchtlings- und Asylpolitik der großen Koalitionen für politische Unruhe in Deutschland mitverantwortlich gemacht. "Das bringt die Leute in letzter Zeit zu Recht auf die Palme und vielfach auf die Straße", sagte er am Montag auf dem Gillamoos-Volksfest im niederbayerischen Abensberg. Unter anderem kritisierte er, dass Zehntausend Zuwanderer nicht registriert seien. "Wenn wir das ändern, ich sag lieber spät als nie, dann würde es keine Ausschreitungen wie in Chemnitz geben."

Die Freien Wähler hätten schon weit vor 2015 gewarnt, unkontrollierte Zuwanderung spalte das Land. "Die Ernte eingefahren haben am Ende komische Parteien, die wir uns hätten ersparen können, wenn CDU, CSU und SPD sich an geltendes Gesetz gehalten hätten", so Aiwanger. Die AfD habe Begriffe wie Heimat angreifbar gemacht. "Wir haben dieses Wort schon auf unseren Fahnen gehabt, da hat es diese Schaumschläger noch nicht gegeben und wir lassen uns auch diese Themen nicht abnehmen." Die Freien Wähler wollten ganz deutlich Heimatpartei sein, "wir werden weiterhin nachher die Bayernhymne und das Deutschlandlied singen - da haben wir keine Hemmungen!"

 

0 Kommentare

Kommentieren

  1. null