Bayern Diesel und Erdbeersirup: Riesensauerei auf der A9

In Simbach am Inn haben zwei Buben (16, 18) einen 59-Jährigen totgeschlagen. Foto: dpa

GEFREES/LKR. BAYREUTH - Bei einer Kollision von zwei Lastwägen entstand am Mittwochmorgen auf der A9 im Landkreis Bayreuth ein Schaden von 200.000 Euro. Erdbeersirup, Maschinenteile und Diesel gelangten auf die Fahrbahn. Verletzt wurde niemand.

 

Keine Verletzten aber eine Riesensauerei: Das war das Resultat eines Unfalls von zwei Lkw auf der A9 bei Gefrees im Landkreis Bayreuth. Am frühen Mittwochmorgen wollte ein 24-jährige Fahrer eines polnischen Lastwagens aus dem Parkplatz Streitau auf die Autobahn in Richtung Bayreuth einfahren. Während er sich noch auf der Einfädelspur befand, rammte ihn ein herannahender 45-jähriger Fahrer eines deutschen Sattelzuges, der nach ersten Erkenntnissen zu weit nach rechts geriet. Er riss mit seiner rechten Fahrzeugseite die linke Seite des polnischen Anhängers auf, so dass sich aus beiden Lastwagen ein Teil der Ladung auf die Autobahn verteilte: Teile für die Fahrzeugindustrie und Fässer mit Erdbeersirup.

Bei dem deutschen Sattelzug riss zudem der Treibstofftank auf. 400 Liter Diesel ergossen sich ins Erdreich. Die Autobahnmeisterei und die Abschleppdienste mussten nicht nur die Lkw-Wracks bergen, sondern auch das Diesel verseuchte Erdreich abtragen und die Fahrbahn von dem klebrigen Erdbeersirup reinigen.Das dauerte bis in die späten Morgenstunden. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund 200.000 Euro.

 

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