Bayern-Boss zur Trainer-Entscheidung Rummenigge über Guardiola: Trainer kommen, Trainer gehen

Bleibt der Trainer, geht der Trainer? Noch in diesem Jahr werden sich Pep Guardiola und Karl-Heinz Rummenigge zusammensetzen. Foto: dpa

Mit Fragen zur Zukunft von Pep Guardiola müssen sich die Bayern-Verantwortlichen mindestens bis zur offiziellen Entscheidung abfinden. Beim Sponsorentermin am Mittwoch gab sich Karl-Heinz Rummenigge erneut entspannt.

 

München - Karl-Heinz Rummenigge hat bekräftigt, dass beim FC Bayern München noch vor dem Jahresende eine Entscheidung über die Zukunft von Trainer Pep Guardiola fallen wird. Eine Änderung des Zeitplans sei "nicht vorgesehen", sagte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Fußball-Rekordmeisters nach der Vorstellung von "Goodyear" als neuen Sponsor am Mittwochabend in München.

"Pep Guardiola und ich haben immer gesagt, im Jahr 2015 gibt es eine Entscheidung", erklärte Rummenigge. Das klärende Gespräch werde weiterhin nach dem letzten Bundesligaspiel des FC Bayern am 19. Dezember in Hannover stattfinden.

Der Dreijahresvertrag des 44 Jahre alten Guardiola beim deutschen Meister läuft am Ende dieser Saison aus. Der Katalane mag sich zu seiner Zukunft seit einiger zeit nicht mehr öffentlich äußern. Angebote sollen ihm unter anderem von einigen englischen Topclubs vorliegen. Sowohl der Trainer als auch der Verein gingen mit der ungeklärten Situation "sehr seriös" um, sagte Rummenigge.

Spieler kommen, Spieler gehen, Trainer kommen, Trainer gehen

Er sei "völlig entspannt", versicherte der 60 Jahre alte Bayern-Chef. So reagierte er auch auf Fragen nach einer möglichen Suche nach einem Nachfolger für Guardiola. "Es geht immer weiter. Es gibt keinen Menschen auf der Welt, der irgendwann nicht zu ersetzen sein muss. Spieler kommen, Spieler gehen. Dasselbe gilt auch für Trainer. Trainer kommen, Trainer gehen irgendwann auch."

Die offene Zukunft von Guardiola habe die Mannschaft in dieser Saison nicht vom Erfolgskurs abgebracht, hob Rummenigge hervor: "Wir haben die Diskussion seit Sommer, und seitdem ist keine Unruhe in den Club gekommen. Ganz im Gegenteil: Ich habe den Eindruck, alle sind noch mehr bemüht, sind noch konzentrierter, um Erfolge zu haben."

 

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