Bayerischer Kraftakt Bayern Basketballer mühen sich zum Sieg gegen Göttingen

Topscorer der Bayern-Basketballer in der Partie gegen Göttingen: Vladimir Lucic (r.). Foto: imago

Drittes Spiel, dritter Sieg. Doch der 78:72-Erfolg der Basketballer des FC Bayern in Göttingen war ein äußerst hart erkämpfter. Nach den beiden dominanten Siegen zum Auftakt wurden sie zum ersten Mal so richtig gefordert.

 

"Ein sehr schweres Spiel für uns. Ich bin glücklich mit dem Ergebnis, aber nicht mit der Art und Weise", sagte Chefcoach Sasa Djordjevic anschließend: "Nach dem ersten Viertel haben wir den Fokus verloren."

Dass sein Team die Intensität nicht halten konnte, hatte für Djordjevic vor allem einen Grund: "Die Spieler von der Bank haben nicht das Level gehabt, das ich mir wünsche."

Vizekapitän Milan Macvan hatte der FCBB-Coach "nach den letzten anstrengenden Wochen mit der EM" eine Pause verordnet. Nach der ersten Halbzeit, zu der die Münchner noch 42:34 führten, konnte zudem der zuvor umgeknickte Devin Booker nicht mehr eingesetzt werden. Und Djordjevics Wunschspieler Stefan Jovic, knapp 18 Minuten auf dem Feld (4 Punkte, 3 Assists), konnte das Bayern-Spiel bei seinem Debüt noch nicht entscheidend gestalten.

Göttingen glich vier Minuten vor dem Ende aus und zwang die Bayern in der Schlussphase zu einem finalen Kraftakt. Topscorer Vladimir Lucic (18 Punkte) und vor allem Neuzugang Jared Cunningham, der acht seiner zehn Punkte in den letzten 90 Sekunden erzielte, sowie Reggie Redding (15 Punkte) übernahmen Verantwortung.

"Wenn das Spiel unruhig ist, möchte ich Ruhe reinbringen und dem Team so helfen", sagte Redding: "Es ist immer schwer, hier zu gewinnen." Die Bayern kehrten so als Tabellenführer zurück – und mit der Gewissheit, dass sie sich die Meisterschaft hart werden erkämpfen müssen.

 

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