Baubeginn am Domagkpark 107 neue Gewofag-Wohnungen

So soll es´am Domagkpark einmal aussehen. Visualisierung: ho Foto: ho

Das Gewofag-Wohnbauprojekt am Domagkpark geht in die nächste Runde. Jetzt haben die Bauarbeiten auf einem weiteren Teilgebiet im südlichen Areal begonnen. 107 Wohnungen entstehen auf dem rund 13 000 Quadratmeter großen Grund, hinzu kommen neun Künstlerateliers und ein „Haus für Kinder“.

 

Schwabing - Das Bauprojekt ergänzt die 420 Wohnungen und sozialen Einrichtungen, die die Gewofag im Norden des Domagkareals errichtet. Diese Wohnungen sind teilweise schon bezogen. Die neu entstehenden Wohnungen sind zum Teil für Familien und zum Teil für Singles gedacht. 46 München-Modell-Wohnungen sind darunter, rund 60 Wohnungen werden von kommunalen Wohnbauprogrammen gefördert.

Nach aktueller Kostenrechnung investiert die Gewofag fast 33 Millionen Euro in das Projekt. Rund 8000 Quadratmeter Wohnfläche bietet der Neubau an der Gertrud-Grunow-Straße den künftigen Mietern, außerdem wird es Gemeinschaftsräume für nachbarschaftliche Aktivitäten geben. Die Entwürfe stammen von dem Züricher Architekturbüro Ballmoor Krucker AG und den Münchner Landschaftsarchitekten von kübertlandschaftarchitektur.

In den ersten zwei Geschossen eines der beiden Gebäude entsteht die Kindertagesstätte „Haus für Kinder“ mit Platz für zwei Krippen- und drei Kindergartengruppen. Für Künstler stehen insgesamt neun Atelierräume zur Verfügung. Ein Kooperation mit dem Kulturreferat soll dafür sorgen, dass Künstler sich im Viertel ansiedeln und – auch in Anlehnung an die frühere Zwischennutzung des Geländes – bezahlbare Arbeitsräume erhalten.

Das Projekt am Domagkpark kam in der Vergangenheit auch im Zusammenhang mit der schwierigen Parkplatzsituation in der Parkstadt Schwabing ins Gespräch. Daher sind für die neuen Anwohner auch über 100 Tiefgaragenstellplätze eingeplant.

Der Spatenstich für die Wohnungen auf dem etwa 19 600 Quadratmeter großen areal im Norden war bereits im letzten Jahr. Neben den Wohnungen sind hiereine Quartierswerkstatt, eine Senioren-WG und ein ambulanter Pflegedienst eingeplant.

An jedem dritten Sonntag im Monat findet in der Ausstellungshalle, die vormals als „halle50“ bekannt war, der Künstlersonntag statt. Besucher können die Ateliers besichtigen und mit den Künstlern ins Gespräch kommen.

 

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