Bäche und Seen übergetreten Regen sorgt für erneuten Hochwasser-Alarm in Ansbach

Schon am Montag und Dienstag herrschten in Ansbach extrem Unwetter. Hier die Gleise der Bahnlinie zwischen Würzburg uns Ansbach. Foto: dpa

Nicht nur in Niederbayern haben die Fluten gewütet – auch in weiten Teilen Deutschlands herrscht aktuell noch Hochwasser-Alarm. So beispielsweise in Ansbach bei Nürnberg.

 

Ansbach - Heftiger Regen hat im Landkreis Ansbach erneut Bäche und Seen über die Ufer treten lassen. Zahlreiche Keller liefen am Donnerstagabend mit Wasser voll, Fahrbahnen wurden überflutet, berichtete Dominik Wenninger von der Integrierten Leitstelle Ansbach am Freitag. Die Einsatzkräfte konnten nach Auskunft einer Sprecherin des Landratsamtes Ansbach rechtzeitig eingreifen. Dadurch seien größere Schäden vermieden worden.

Über die Integrierte Leitstelle wurden die Feuerwehren zu 15 Einsätzen alarmiert. "Die tatsächliche Zahl dürfte aber darüber liegen, da viele Leute gar nicht mehr bei uns anrufen, sondern direkt die Einsatzkräfte in den Ortschaften ansprechen", sagte Wenninger. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand. Die Stadt Ansbach sei vom neuerlichen Hochwasser verschont geblieben.

In Bruckberg mussten Bewohner einer Wohngruppe für Menschen mit Behinderungen kurzzeitig ihre Zimmer verlassen. Dies sei aber eine reine Vorsichtsmaßnahme gewesen, um die Bewohner während des Feuerwehreinsatzes nicht zu beunruhigen, sagte Wenninger. Eine unmittelbare Gefahr durch das Hochwasser habe nicht bestanden.

Betroffene des Unwetters in Mittelfranken können ab sofort einen Antrag auf Sofortgeld stellen. Die notwendigen Mittel seien der Stadt Ansbach sowie den Landratsämtern bereits zur Verfügung gestellt worden, teilte die Regierung von Mittelfranken am Freitag mit. Das Geld könne von allen beantragt werden, die sich aufgrund des Unwetters in einer Notlage befänden. Im Internet können die notwendigen Formulare heruntergeladen werden

 

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