AZ-Stadtspaziergänger Pupinhusir 13: Unterwegs in Bogenhausen

, aktualisiert am 21.11.2016 - 21:56 Uhr
Friedensengel (l.) und Prinzregententheater: Die beiden Wahrzeichen Münchens stehen in Bogenhausen. Foto: Sigi Müller

Der Stadtspaziergänger Sigi Müller über Bogenhausens Geschichte und den recht eigenartigen ursprünglichen Namen.

 

Bogenhausen - Im Jahre 768 ist das heutige Bogenhausen erstmals als Pupinhusir erwähnt worden. 768? Ja, knapp 400 Jahre vor der ersten urkundlichen Erwähnung Münchens.

Genützt hat es Pupinhusir freilich wenig – heute ist es nur noch der Namensgeber des Stadtbezirks 13: Bogenhausen.

Auch früher lebten hier Berühmtheiten

Immerhin gehört es zu den Spitzenwohnlagen Münchens und verfügt über hohe Promidichte. Auch früher lebten hier bekannte Zeitgenossen. Etwa Graf Montgelas, der am 25. Mai 1805 einen Vertrag zwischen dem Kurfürstentum Bayern und Frankreich entwarf, damit das neue Königreich Bayern entstehen konnte.

An bedeutenden Sehenswürdigkeiten mangelt es in Bogenhausen nicht – so findet sich hier das Prinzregententheater, das Prinzregentenstadion, der Friedensengel oder die Villa Stuck, alles auf der Achse Prinzregentenstraße. Dazu kommen noch viele luxuriöse Villen.

Entlang der belebten Prinzregentenstraße stößt man auch auf den Feinkost Käfer, ein Stück weiter, in der Ismaninger Straße, auf den höchst exklusiven Bogenhauser Hof. Natürlich verteilen sich noch einige weitere Gourmettempel in diesem Stadtteil.

Gediegende Ruhe, mondäne Villen und eingewachsene Gärten

Betritt man die Seitenstraßen, fällt in erster Linie die gediegene Ruhe auf. Herrschaftliche Villen oder Gründerzeit-Häuser mit eingewachsenen Gärten. Ganz mondän und sehr, sehr schick. Etwas moderner wird es erst Richtung Mittlerer Ring, der Richard-Strauss-Straße, die den alten Teil vom "neuen" Teil – der Parkstadt Bogenhausen – trennt.

Doch davon mehr das nächste Mal.

 

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